| Samstag, den 22. April 2006 um 19:15 Uhr | |||
Der neue Land Rover Discovery: Hightech für mehr Komfort und SicherheitNeuentwicklung glänzt mit modernsten TechnologienSchwalbach, 22. Juni 2004 – Der neue Land Rover Discovery: ein technisch hoch entwickelter Premium-SUV, der sowohl auf der Straße als auch im Gelände durch exzellente Fahreigenschaften überzeugt. Verantwortlich für dieses Profil ist ein Technikpaket, das in dieser Breite und Modernität nur ein absoluter Geländewagenspezialist wie Land Rover mit seiner über 50-jährigen Erfahrung im 4x4-Markt und seiner weltweiten Präsenz realisieren kann. Der neue Land Rover Discovery bietet eine Fülle innovativer, nutzerfreundlicher Technologien Technik. Eines der interessantesten Beispiele ist das von Land Rover entwickelte und patentierte „TERRAIN RESPONSETM“-System, das kürzlich erstmals in der Studie Range Stormer vorgestellt wurde. „TERRAIN RESPONSETM“ optimiert Fahreigenschaften und Komfort – und sichert gleichzeitig ein Höchstmaß an Traktion. Mit einem Drehschalter an der Mittelkonsole kann der Fahrer eine von fünf verfügbaren Terrain-Einstellungen wählen: ein „Normal“-Programm, hauptsächlich für den Straßeneinsatz, sowie die Spezialprogramme „Gras/Schnee“, „Schlamm“, „Sand“ und „Felsen“. „TERRAIN RESPONSETM“ stellt dann auf dem gewählten Untergrund automatisch entsprechend die verschiedenen elektronischen Steuerungen und Traktionshilfen ein. Dabei regelt „TERRAIN RESPONSETM“, unterstützt von einem Hochgeschwindigkeits-Elektriksystem, die gesamte Antriebs- und Fahrwerkskonfiguration, einschließlich Niveauregulierung, Motorkennfeldern, die Bergabfahrkontrolle HDC, die Traktionskontrolle sowie Getriebe- und Differenzialabstimmungen. Eine weitere Innovation ist die ebenfalls von Land Rover entwickelte „INTEGRATED BODY-FRAMETM“-Architektur. Sie verbindet die Verwindungssteifigkeit sowie die Komfort- und Dynamikeigenschaften eines Monocoque mit der Robustheit und Flexibilität eines klassischen SUV-Leiterrahmenchassis. Ermöglicht wird diese neue Technologie durch den umfassenden Einsatz von CAD-Systemen sowie von hochfesten Stählen und eines modernen Hydroforming-Verfahrens. „INTEGRATED BODY-FRAMETM“ ist ein Schlüssel zum exzellenten Fahrverhalten des neuen Discovery. Dabei trägt der „Frame“, also der Rahmen, Karosserie und Fahrwerk, kapselt und schützt wichtige elektronische und mechanische Systeme und dient als stabile Plattform für die zahlreichen elektronischen Steuerungen des Fahrzeugs. Sein exaktes Handling und den hohen Fahrkomfort verdankt der neue Discovery darüber hinaus seiner Einzelradaufhängung und der aus dem Topmodell Range Rover bekannten höhenverstellbaren Luftfederung, die in Verbindung mit „TERRAIN RESPONSETM“ in den SE- und HSE-Modellvarianten serienmäßig angeboten wird. Die höhenverstellbare Luftfederung fungiert gleichzeitig als Niveauregulierung, erleichtert durch Absenken der Karosserie den Ein- bzw. Ausstieg und optimiert außerdem mit der Möglichkeit zur Erhöhung der Bodenfreiheit die Geländetauglichkeit. Doppelquerlenker an der Vorder- und Hinterachse garantieren eine präzise Radführung und Verschränkung, während die Zahnstangenlenkung ein exaktes, direktes Lenkgefühl vermittelt. Dynamik und ein hohes Leistungsvermögen sowohl im Straßenbetrieb wie im Gelände standen bei der Entwicklung des neuen Land Rover Discovery ganz oben auf der Prioritätenliste. Etwa beim Triebwerk: Als Topmotorisierung wird im neuen Discovery ein 4,4-Liter-V8-Benziner angeboten, der mithilfe von vier oben liegenden Nockenwellen, 32 Ventilen, einer variablen Nockenwellensteuerung und einem elektronischen Gaspedal 220 kW (295 PS) leistet. Dieser Verwandte des viel beachteten AJ-4,2-Liter-V8-Motors aus dem Hause Jaguar erhielt für den Einsatz im neuen Land Rover Discovery noch mehr Durchzugskraft im unteren Drehzahlbereich – maximal stellt er eindrucksvolle 425 Nm bereit. Zu den weiteren Modifikationen zählen eine nochmals verbesserte Staub- und Wasser-Dichtigkeit sowie eine veränderte Luftansaugung. Darüber hinaus gehört zum Anforderungsprofil von Land Rover, dass ein Motor auch bei extremen Neigungswinkeln, wie sie im Gelände vorkommen können, perfekt funktioniert. Zweite Motorenalternative ist ein neuer 2,7-Liter-V6-Turbodiesel – eine weiter entwickelte Version des kürzlich im Jaguar S-TYPE vorgestellten Hightech-Diesels, der von der Fachwelt einhellig mit großem Lob bedacht wurde. Dank modernster Common-Rail-Einspritzung mit Piezo-Technologie glänzt der TDV6-Turbodiesel mit exzellenten Leistungs- und Verbrauchswerten sowie außerordentlicher Laufruhe. Der V6-Turbodiesel leistet im neuen Discovery 140 kW (190 PS) bei 4000 U/min und entwickelt sein imposantes Spitzendrehmoment von 440 Nm bereits bei 1900 Umdrehungen. Eine besondere technische Innovation ist der Motorblock aus Gusseisen mit Vermiculargraphit (CGI – Compacted Graphite Iron). Dieses bislang kaum im Motorenbau eingesetzte Material ist fester, steifer, leichter und haltbarer als der bei Dieseltriebwerken üblicherweise eingesetzte Grauguss. Die Zylinderköpfe bestehen aus Alu-Druckguss und besitzen je zwei oben liegende Nockenwellen, von denen jede vier Ventile pro Zylinder betätigt. Den Antrieb der Nockenwellen übernimmt ein flexibler Riemen, der mit einer reibungsmindernden Beschichtung aus Polytetrafluorethylen (PTFE) versehen ist. Der V8-Benziner des neuen Discovery ist mit einer elektronisch gesteuerten „Intelligent Shift" Sechsgang-Automatik von ZF kombiniert – eines der modernsten Automatikgetriebe des Marktes. Neben einem „Sport"-Modus mit späteren Schaltzeitpunkten besitzt das Getriebe eine „Command Shift"-Funktion, in der der Fahrer alle Gänge manuell schalten kann. Der TDV6-Turbodiesel ist wahlweise mit dieser modernen Automatik oder mit einem ebenfalls von ZF produzierten Sechsgang-Schaltgetriebe erhältlich. Die Motorkraft des neuen Land Rover Discovery geht – wie von dem britischen Geländewagenspezialisten seit Jahrzehnten gewohnt – permanent an alle vier Räder. Intelligente Systeme wie die elektronische Traktionskontrolle oder die dynamische Stabilitätskontrolle DSC garantieren jederzeit optimalen Grip. Für besonders schwieriges Terrain stehen eine auch während der Fahrt elektronisch zuschaltbare Geländeuntersetzung sowie eine Zentraldifferenzialsperre zur Verfügung. In Verbindung mit „TERRAIN RESPONSETM“ ist zudem ein sperrbares Hinterachsdifferenzial erhältlich. Der neue Discovery ist weiterhin mit der Bergabfahrkontrolle HDC (Hill Descent Control) ausgestattet. Dieses von Land Rover entwickelte, patentierte und mehrfach prämierte System reguliert beim Bergabfahren selbsttätig die Geschwindigkeit derart, dass der Fahrer selbst auf sehr steilem oder rutschigem Terrain stets die Kontrolle behält. Alle diese Komponenten sind mit dem serienmäßigen Vierkanal-ABS-Bremssystem mit großen belüfteten Scheiben an allen Rädern, Elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und Bremsassistent gekoppelt. Als erstes Land-Rover-Modell verfügt der Discovery zudem über eine elektronische Parkbremse. Bei der Entwicklung des neuen Land Rover Discovery spielten alle Aspekte der aktiven und passiven Sicherheit eine entscheidende Rolle. Dazu gehören eine stabile Plattform und eine hochfeste Passagierzelle ebenso wie das „TERRAIN RESPONSETM“-System. Ein Markenzeichen des neuen Discovery – wie aller Land-Rover-Modelle – ist darüber hinaus die hohe „Command“-Sitzposition des Fahrers. Schließlich besitzt das Modell bis zu acht Front-, Seiten- bzw. Vorhang-Airbags. Als Option wird für den neuen Discovery weiterhin eines der derzeit modernsten Beleuchtungssysteme angeboten: Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht. Die Scheinwerfer schwenken beim Einbiegen in Kurven mit und ermöglichen dem Piloten so eine bessere Ausleuchtung der Fahrbahn. Vor seiner im Lauf des Jahres 2004 geplanten Markteinführung hat der neue Land Rover Discovery eines der härtesten und vielfältigsten Testprogramme absolviert, dem ein Serienauto jemals unterzogen wurde: sechs Millionen Testkilometer Prüfung auf Herz und Nieren. Dabei wurde er auf allen fünf Kontinenten den unterschiedlichsten Testbedingungen ausgesetzt: Er musste sich auf Rennstrecken wie dem Nürburgring ebenso bewähren wie in der Wüste Dubais. Auch Extrembedingungen, wie im australischen Outback oder auf militärischen Übungsgeländen in Südafrika und England, blieben ihm nicht erspart. Das neue Modell wurde bei arktischen Temperaturen von bis zu minus 40 Grad über zugefrorene kanadische Seen gejagt und musste einen zwölfwöchigen Non-Stop-Dauertest bei Hochgeschwindigkeit auf der Nardo-Teststrecke in Italien absolvieren, um seine absolute Zuverlässigkeit zu beweisen. Quelle: Land Rover
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