| Dienstag, den 22. Juni 2004 um 19:24 Uhr | |||
„TERRAIN RESPONSETM“: Der intelligente „Copilot“ im neuen Land Rover DiscoveryHoch entwickeltes System optimiert Fahrverhalten und Traktion
(Land Rover Discovery Bildergalerie) Schwalbach, 21. Juni 2004 – In seiner langen Geschichte hat Land Rover immer wieder für wegweisende Innovationen in der Allradtechnologie gesorgt – zum Beispiel zuletzt mit der 1997 im Freelander erstmals vorgestellten Bergabfahrkontrolle HDC (Hill Descent Control). Jetzt feiert im neuen Land Rover Discovery eine weitere Weltneuheit ihre Premiere, wie sie nur ein ausgewiesener Geländewagenspezialist entwickeln kann: das „TERRAIN RESPONSETM“-System. Diese hochmoderne patentierte Technologie gewährleistet eine automatische und flexible Steuerung sämtlicher wichtigen Fahrzeugsysteme unter allen Bedingungen – auf der Straße und im Gelände. Das ebenso intelligente wie bedienungsfreundliche „TERRAIN RESPONSETM“-System optimiert Fahrverhalten und -komfort und sichert ein Höchstmaß an Traktion. Der Fahrer braucht lediglich das „TERRAIN RESPONSETM“-Programm auswählen, das den Fahr- und Bodenverhältnissen am besten entspricht. Den Rest erledigt das System, indem es alle wichtigen Funktionen des neuen Land Rover Discovery selbsttätig abstimmt.Matthew Taylor, Land-Rover-Managing Director, hat die Neuentwicklung treffend charakterisiert: „Mit ,TERRAIN RESPONSETM‘ stellen wir dem Discovery-Fahrer einen intelligenten Copiloten an die Seite. Er hilft ihm, auf jedem Untergrund und in allen Situationen das Optimum aus dem Fahrzeug herauszuholen.“ „TERRAIN RESPONSETM“ setzt die lange Reihe innovativer Technologien fort, mit denen der britische Geländewagenspezialist dem 4x4-Markt immer wieder entscheidende Impulse gab. So entschied sich Land Rover von Anfang an für den permanenten Allradantrieb: Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1948 verfügen ausnahmslos alle Land-Rover-Modelle über diese Technik. Außerdem wurde der „Urvater“ sämtlicher Land Rover, der legendäre Defender, zum Sinnbild des robusten Offroaders. Und in späteren Jahrzehnten begründeten Modelle wie der luxuriöse Range Rover, der vielseitige Discovery oder der kompakte Freelander neue Klassen oder initiierten Marktentwicklungen innerhalb des Geländewagensegments. Nachdem „TERRAIN RESPONSETM“ kürzlich erstmals in der Studie Range Stormer zu sehen war, gehört die patentierte Neuentwicklung nun in den SE- und HSE-Modellen des neuen Land Rover Discovery zur Serienausstattung. „TERRAIN RESPONSETM“ optimiert Fahrverhalten bzw. -komfort und stellt ein Maximum an Traktion sicher. Mithilfe eines einfachen Drehschalters in der Mittelkonsole kann der Fahrer aus fünf verschiedenen „TERRAIN RESPONSETM“-Einstellungen wählen. Das System stellt dann auf dem gewählten Untergrund automatisch entsprechend die verschiedenen elektronischen Steuerungen und mechanischen Traktionshilfen des Fahrzeugs ein. „TERRAIN RESPONSETM“ hilft dem 4x4-Neuling ebenso wie dem Offroad-Profi. Der Pilot muss sich nicht mehr um die Fülle von Steuerungen und Bedieneinheiten kümmern, wie sie in anderen Modellen zum Teil vorhanden sind – er kann sich vollkommen darauf konzentrieren, seinen Discovery sicher auch durch schwierigstes Terrain zu steuern. Alle maßgeblichen Systeme des neuen Land Rover Discovery werden von „TERRAIN RESPONSETM“ gesteuert: Dazu zählen das Motormanagement, das Automatikgetriebe, die elektronisch gesteuerten Mitten- und Hinterachsdifferenzialsperren sowie die Luftfederung. Entscheidend für das Leistungsvermögen von „TERRAIN RESPONSETM“ ist daneben die Verbindung zu den Schlupfregelungssystemen des Fahrzeugs – wie ABS, elektronische Traktionskontrolle (ETC), dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) oder die Bergabfahrkontrolle HDC. „TERRAIN RESPONSETM“ ist permanent in Funktion. Damit das System sein volles Potenzial ausschöpfen kann, muss es ständig über den Zustand von Motor, Antriebsstrang und anderen Systemen auf dem Laufenden sein. Dafür nutzt es die ausgefeilte Architektur der Discovery-Elektrik, die beispielsweise mithilfe von CAN-Bus-Technologie Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen entscheidenden Komponenten herstellt. Bei der Entwicklung dieser bahnbrechend neuen Technologie profitierte Land Rover von seiner mehr als 50-jährigen Erfahrung in Allradtechnologie und Geländewagenbau. So haben die Land-Rover-Ingenieure die Charakteristik von rund 50 verschiedenen Straßen-, Boden- und Geländebeschaffenheiten analysiert – und daraus folgend die jeweils dafür nötigen optimalen Einstellungen der einzelnen Fahrzeugsysteme ermittelt. Diese Forschungen führten nun zu den fünf „TERRAIN RESPONSETM“-Programmen:
Im „Normal“-Programm von „TERRAIN RESPONSETM“ bieten die Einstellungen aller Systeme einen guten Kompromiss – bewahren sich jedoch jederzeit die Empfindlichkeit, sofort auf neue, schwierige Situationen zu reagieren. Damit ist der Discovery-Pilot für praktisch alle normalen Straßenverhältnisse gewappnet. Auf diese Weise leisten „TERRAIN RESPONSETM“ sowie die in den SE- und HSE-Modellen ebenfalls serienmäßige Luftfederung einen entscheidenden Beitrag zum hohen Fahrkomfort auf der Straße, der bei der Entwicklung des neuen Discovery oberste Priorität genoss. Um dieses Fahrverhalten zu optimieren, unterzog Land Rover das Modell einem überaus anspruchsvollen Test- und Erprobungsprogramm, zu dem auch tausende Kilometer auf der Nordschleife des Nürburgrings zählten. Nicht zuletzt dank dieser aufwändigen Tests überzeugt der neue Land Rover Discovery im Straßenbetrieb mit einem komfortablen Fahrverhalten sowie hoher Fahrdynamik und exaktem Handling. In den übrigen Programmen verändert „TERRAIN RESPONSETM“ unter anderem die Motorkennfelder, um die Drehmomentabgabe den Geländebedingungen und den Bewegungen des Gaspedals anzupassen. So wählt „TERRAIN RESPONSETM“ beispielsweise bei glattem Untergrund in den Programmen „Gras/Schnee“, „Schlamm“ und „Felsen“ eine sanftere Drehmomentabgabe, während im „Sand“-Modus ein aggressiveres Ansprechen des Triebwerks gewährleistet ist. Ein ähnliches Verfahren gilt für die elektronische Steuerung der ZF-Sechsgangautomatik. Hier regelt „TERRAIN RESPONSETM“ die Schaltzeitpunkte: Das bedeutet für die „Gras/Schnee“-, „Schlamm“- und „Felsen“- Programme ein früheres Hoch- und späteres Herunterschalten, wodurch weniger Drehmoment zu den Rädern gelangt und demzufolge Radschlupf vermindert wird. Im Modus „Sand“ wiederum muss maximale Leistung zu den Rädern gelangen, deshalb schaltet „TERRAIN RESPONSETM“ hier das Getriebe später hoch und früher wieder herunter. Der neue Land Rover Discovery ist mit einer elektronisch gesteuerten Mittendifferenzialsperre ausgestattet. Als Option steht eine hintere Differenzialsperre bereit, dessen Steuerung mit der Mittendifferenzialsperre verbunden ist, wodurch die beiden Komponenten als eine Einheit fungieren. Auch das Ansprechen dieser beiden Differenzialsperren wird von „TERRAIN RESPONSETM" zur Optimierung der Traktion gesteuert. So agieren die Bauteile etwa im „Gras/Schnee"-Programm mit einer erhöhten Vorspannung und einer aggressiveren Reaktion auf Schlupf. Die gleiche Charakteristik zeigt sich im „Schlamm"- bzw. „Sand"-Modus – und hier zusätzlich eine verminderte Empfindlichkeit auf Lenkbewegungen. Im Programm „Felsen" schließlich sind Vorspannung und Schlupfreaktion maximiert. „TERRAIN RESPONSETM" wirkt darüber hinaus auf die Schlupfregelungssysteme ein. Die höchste Sensibilität zeigt sich dabei im „Gras/Schnee"-Programm, die geringste im „Sand"-Modus. Eines dieser Systeme ist DSC, die dynamische Stabilitätskontrolle. Sie erhöht die Fahrzeugstabilität durch eine Reduzierung des Motordrehmoments in Reaktion auf durchdrehende Räder. Dies kann jedoch im Gelände manchmal unvorteilhaft sein. Deshalb ist „TERRAIN RESPONSETM“ in der Lage, in die dynamische Stabilitätskontrolle einzugreifen und, falls nötig, die Drehmomentübertragung aufrechtzuerhalten. „TERRAIN RESPONSETM“ aktiviert zudem in einigen Programmen selbsttätig die Bergabfahrkontrolle HDC und optimiert ihre Verzögerungswirkung. Das heißt zum Beispiel für das „Felsen“-Programm eine sehr geringe Geschwindigkeit und damit maximale Kontrolle. Ein weiteres Einsatzgebiet von „TERRAIN RESPONSETM“ erstreckt sich auf die Niveauregulierung mithilfe der Luftfederung. Hier sorgt das System in den jeweiligen Offroad-Programmen und bei eingelegter Geländeuntersetzung für maximale Bodenfreiheit. Informationen zum Systemstatus erhält der Fahrer auf der LCD-Anzeige des „Message Center“ der Instrumententafel sowie zusätzlich auf dem am Armaturenbrett montierten LCD-TV-Monitor, sofern das Fahrzeug mit diesem Detail ausgestattet ist. Darüber hinaus gibt „TERRAIN RESPONSETM“ Warn- und Hilfshinweise – zum Beispiel zum empfohlenen Gang, zum Einlegen der Geländeuntersetzung oder zur Einstellung des Fahrzeugniveaus. Schließlich bildet „TERRAIN RESPONSETM“ zusätzlich in allen Offroad-Programmen und bei eingelegter Geländeuntersetzung die jeweilige Richtung ab, in die die Vorderräder eingeschlagen sind. Ein sehr nützliches Merkmal, vor allem bei Fahrten im Gelände – ist doch die Position der Vorderräder in manchen Situationen, wie im tiefen Schlamm, nicht immer leicht einzuschätzen. Wie eine moderne Kamera ist „TERRAIN RESPONSETM“ so konfiguriert, dass das System dem Offroad-Neuling eine komplette automatische Programmsteuerung bereitstellt, während der erfahrene Nutzer einzelne Einstellungen deaktivieren oder individuell programmieren kann. Nach dem Ausschalten der Zündung bleibt die gewählte „TERRAIN RESPONSETM“-Einstellung zunächst erhalten, sodass das Fahrzeug beim Neustart wieder in dem zuvor gewählten Modus operiert. Erst nach einer Standzeit von sechs Stunden kehrt „TERRAIN RESPONSETM“ automatisch zum „Normal“-Programm zurück. Mit „TERRAIN RESPONSETM“ untermauert Land Rover einmal mehr seinen Führungsanspruch bei der Entwicklung und Realisierung wegweisender neuer Allradtechnologien. Als erste Modellreihe profitiert der neue Land Rover Discovery, der im Lauf dieses Jahres sein Debüt auf dem deutschen Markt geben wird, von der jüngsten Innovation der englischen Geländewagenspezialisten. Quelle: Land Rover
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