Startseite News Discovery Land Rover Discovery: Der talentierte Familien All-rounder
Mittwoch, den 26. November 2003 um 19:38 Uhr

Land Rover Discovery: Der talentierte Familien All-rounder

Schwalbach, November 2003 - Vielseitigkeit, Dynamik, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit - dies sind die Kernattribute des Land Rover Discovery, der wie kaum ein anderes Fahrzeug seines Segments uneingeschränkte Geländetauglichkeit mit limousinengleichem Komfort auf der Straße vereinigt. Mit seiner Vielzahl moderner Fahrerassistenzsysteme wie elektronischer Traktionskontrolle, aktiver Stabilisator-Regelung, elektronischer Bremskraftverteilung und der Bergabfahrhilfe Hill Descent Control repräsentiert der Discovery die 50-jährige Offroad-Erfahrung von Land Rover. Als echter Geländewagen verfügt er zudem über permanenten Allradantrieb und Reduktionsgetriebe.

All diese Features tragen dazu bei, dass der Discovery selbst auf rauhestem Terrain sicher ans Ziel kommt. Dank seines voluminösen, flexibel nutzbaren Gepäckabteils und des hohen Maßes an aktiver und passiver Sicherheit ist der Discovery besonders als Fahrzeug für die ganze Familie beliebt. Souveräne Fahrleistungen garantieren ein 4,0 Liter-V8-Benziner mit 136 kW/185 PS sowie ein 102 kW/139 PS starker Fünfzylinder-Turbodiesel mit Direkteinspritzung und Pumpe-Düse-Technik.

Die goldene Mitte - Land Rover präsentiert 1989 den Discovery

Als dritte Modellreihe neben Defender und Range Rover führte Land Rover 1989 den Discovery ein. Dem Unternehmen gelang es mit der Neuvorstellung, geradezu perfekt eine Brücke zwischen dem rustikalen Defender und dem luxuriösen Range Rover zu schlagen. Dass die Einführung des Discovery als goldene Mitte zwischen den beiden Land Rover-Ikonen aber viel mehr als nur ein Kompromiss war, zeigt der weltweite Markterfolg: Allein 1996 wurden fast 70.000 Einheiten produziert - mehr als von jedem anderen Land Rover-Modell zuvor.

Die Entscheidung für den Bau des Discovery wurde 1986 gefällt, als sich Land Rover der immer stärker werdenden Konkurrenz aus Japan ausgesetzt sah. Das Entwicklungsteam bekam drei Jahre Zeit: Antriebsseitig befand sich gerade ein neuer Diesel-Motor für den Defender in der Entwicklung und bei Fahrwerk und Karosserie orientierte man sich am bewährten Range Rover. Die vergleichsweise niedrige Frontscheibe und die Alpine"-Fenster an den Dachkanten erinnerten an den klassischen Land Rover. Neue Wege beschritt das Unternehmen bei der Gestaltung des Innenraums. Wohnliches und praxis-orientiertes Interieur sowie zahlreiche Ablagen und viel Platz für die Insassen - bis zu sieben Personen inklusive der beiden Notsitze im Gepäckraum - kennzeichnen den Discovery bis heute. Keinen Kompromiss ging Land Rover bei der Auslegung der Geländetauglichkeit ein. Das heißt: Leiterrahmen, Starrachsen und eine aufgesetzte Aluminiumkarosserie mit einem Skelett aus Stahlblechen sowie permanenter Allradantrieb mit Mitteldifferenzial und Geländeuntersetzung sorgen dafür, dass der Discovery seinen im Namen mitklingenden Auftrag als "Entdecker" nahezu uneingeschränkt nachkommen kann. Entscheidenden Anteil am großen Erfolg hatte der erstmals im Discovery eingesetzte 113 PS starke 2,5 Liter-Turbodiesel mit Ladeluftkühlung, der sich durch hohe Leistungskraft, geringen Verbrauch und große Reichweite in Verbindung mit dem 90 Liter-Tank auszeichnete. Alternativ dazu im Angebot war beim Serienstart in einigen Ländern der aus dem Range Rover der Serie I bekannte 3,5 Liter-V8 (154 PS).

Geländewagen von klassischem Zuschnitt

Nach seiner jüngsten überarbeitung zum Modelljahr 2003 präsentiert sich der Discovery noch attraktiver. Der horizontal gerippte Kühlergrill sowie die hocheffizienten Doppel-Scheinwerfer und der Stoßfänger mit den optional angebotenen runden Nebelscheinwerfern erinnern an das Schwestermodell Range Rover. Ein weiteres typisches Gestaltungsmerkmal des Modells sind die als "Alpine"-Fenster deklarierten Panoramascheiben an den Kanten des leicht überhöhten Gepäckraumdachs, die Assoziationen an den klassischen Land Rover Defender wecken. Das "Rückgrat" des Discovery bildet nach klassischer Geländewagenmanier ein robuster Kastenrahmen aus Stahl.

Das Fahrwerk des Offroaders wird den unterschiedlichen Anforderungen auf befestigten Wegen und naturbelassenem Untergrund gerecht. Vorne verrichtet eine über besonders langhubige Schraubenfedern mit dem Chassis verbundene sowie über Längslenker und einen Panhardstab geführte Starrachse ihren Dienst. Die präzise arbeitende Schnecke-Rollen-Lenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Servounterstützung bürgt für hohen Komfort. In Kombination mit dem für ein Fahrzeug vom Zuschnitt des Discovery ausgezeichneten Wendekreis von 11,9 Metern gewährleistet dieses Paket darüber hinaus ein agiles Handling und müheloses Manövrieren auch auf engem Raum. Hinten kommt ebenfalls eine Kombination aus Starrachse und Schraubenfedern zum Einsatz. Alternativ können Discovery-Kunden die selbstregulierende Hinterachs-Luftfederung SLS (Self Levelling Suspension) ordern. Sie hält die Bodenfreiheit des Fahrzeugs bei schwerer Beladung und im Anhängerbetrieb konstant und erhöht im Gelände den hinteren Abfahrwinkel. In Kombination mit der Anhängelast von 3.500 Kilogramm (gebremst) qualifiziert dies den Discovery zum idealen Zugwagen für Caravans, Bootstrailer und Pferdeanhänger.

Durchzugsstark und sparsam: der Td5-Diesel

Der Td5-Turbodiesel-Direkteinspritzer des Discovery mit Ladeluftkühlung ist eine Eigenentwicklung von Land Rover. Sein Markenzeichen ist die moderne Pumpe-Düse-Technik. Dabei wird jede einzelne Einspritzdüse des Reihenfünfzylinders von einer eigenen Hochdruckpumpe bedient. Ihr Antrieb erfolgt direkt über die obenliegende Nockenwelle, wobei Einspritzmenge, -dauer und -zeitpunkt im Hinblick auf eine optimale Verbrennung elektronisch geregelt werden. Vorteile dieser Einspritztechnologie sind ein bulliger Durchzug, eine hohe Laufkultur und eine zeitgemäße Wirtschaftlichkeit. Der 102 kW/139 PS leistende Td5-Motor stemmt bereits bei 1.950 min-1 sein maximales Drehmoment von 315 Nm auf die Kurbelwelle und garantiert so einen satten Antritt. Dies erleichtert das langsame Fahren in schwierigem Gelände ebenso wie das schaltfaule Dahingleiten im großen Gang oder das Ziehen von schweren Anhängern. In Kombination mit dem optional angebotenen Automatikgetriebe steigt der Zugkraft-Zenit sogar auf 340 Nm bei ebenfalls 1.950 min-1.

So kraftvoll er antritt, so zurückhaltend geht der Td5, der an Bord des Discovery die strenge Euro 3-Abgasnorm erfüllt, mit dem Kraftstoff um: Der Durchschnittsverbrauch des Offroaders mit dem Selbstzünder beträgt im MVEG-Mix 9,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer (Automatik: 10,3 l) und liegt damit auf einem für ein Fahrzeug dieser Größenordnung angemessenem Niveau. Das moderne Triebwerk ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 157 km/h und beschleunigt den in der Basisausstattung 2.175 Kilogramm schweren Wagen in 15,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 (Automatik: 17,1 s). Neben dem Kraftstoffverbrauch belegen die geringen Serviceintervalle von 20.000 Kilometern die hohe Wirtschaftlichkeit des Discovery.

Kraftvolle Benzinmotoren

Auch der fortentwickelte 136 kW/185 PS starke 4,0 Liter-V8, der auf den bewährten Aluminium-Achtzylindern des luxuriösen Range Rover basiert, glänzt durch ein üppiges Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen: Seinen maximalen Durchzug von ebenfalls 340 Nm mobilisiert der Benziner bei 2.600 min-1 - für Ottomotoren ohne Turbo- oder Kompressoraufladung ein Spitzenwert. Den Spurt von 0 auf 100 km/h bewältigt der Discovery V8 in 12,8 Sekunden, seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 170 km/h. Mit 16,7 Litern Superbenzin pro 100 Kilometer liegt der Durchschnittsverbrauch des Premium-Offroaders im klassenüblichen Rahmen, ebenso mit der Einstufung nach der Euro 3-Abgasnorm. Auf dem nordamerikanischen Markt stattet Land Rover den neuen Discovery exklusiv mit dem bekannten 162 kW/217 PS starken 4,6 Liter-V8 aus. Das stärkste Discovery-Aggregat aller Zeiten verhilft dem Geländewagen zu einer Höchstgeschwindigkeit von 186 km/h und zu einer Beschleunigung von 0 auf 96 km/h (60 mph) in nur 9,5 Sekunden.

Beide Discovery-Triebwerke verfügen über eine FTC (Fast Throttle Control) genannte variable Gaspedalsteuerung mit unterschiedlichen Kennfeldern für Straße und Gelände. Auf Asphalt unterstützt sie spontane Antriebsreaktionen, abseits befestigter Wege sorgt sie für einen längeren Pedalweg und ermöglicht damit eine besonders feinfühlige Dosierung des Gaseinsatzes. Der Discovery mit Td5-Aggregat ist serienmäßig mit einem manuellen Fünfganggetriebe kombiniert. Als Alternative steht eine moderne Viergang-Automatik mit Wandler-überbrückungskupplung zur Wahl. Beim Discovery V8 gehört diese elektronisch gesteuerte Kraftübertragung zur Standardausstattung. Wer einen dynamischen Fahrstil bevorzugt, kann per Knopfdruck das Fahrprogramm "Sport" wählen, das die Gänge höher ausdreht und so eine bessere Beschleunigung ermöglicht.

Für den Einsatz in schwerem Gelände gebaut

Wie alle Land Rover-Modelle fährt der Discovery mit permanentem Allradantrieb. Die Verteilung der Antriebskräfte erfolgt über ein Zentraldifferenzial - auch dies ein klassisches Kennzeichen der Fahrzeuge aus Solihull (Grafschaft West Midlands). Optional lässt sich ein sperrbares Mitteldifferenzial ordern. Als reinrassiger Offroader, der auch den Einsatz im schwierigsten Gelände nicht scheut, verfügt der Discovery zudem über eine Geländereduktion (1 : 3,269). Als Sonderausstattung lässt sich zudem ein sperrbares Mitteldifferenzial ordern. Auch die Bodenfreiheit von 221 Millimetern unter sowie 253 Millimetern zwischen den Achsen, die einen Rampenwinkel von 20 Grad gestattet, sowie die Böschungswinkel von 31,7 Grad vorn und 22 Grad hinten (mit Luftfederung) prädestinieren das Modell zum Einsatz auch auf schwierigem Terrain. Das Fahrzeug meistert Steigungen bis zu 45 Grad und Schräglagen bis 30 Grad. Selbst das Durchqueren tieferer Wasserläufe ist dank der Wattiefe von 500 Millimetern problemlos machbar.

Auch die Elektronik leistet ihren Beitrag, damit der Discovery im Gelände immer auf sicherem Kurs bleibt. Beispiel Traktionskontrolle: Sobald eines der vier permanent angetriebenen Räder mangels Traktion durchdreht, bremst das mit dem serienmäßigen Antiblockiersystem vernetzte System es ein und leitet so das Drehmoment auf das gegenüberliegende Rad mit höherer Bodenhaftung um. Dadurch steigert ETC (Electronic Traction Control) nicht nur die Geländegängigkeit des Discovery beträchtlich, sondern sorgt auf befestigten Straßen auch für einen Zugewinn an aktiver Sicherheit. Die elektronische Bremskraftverteilung EBD (Electronic Brakeforce Distribution) sichert die optimale Verteilung der Bremskraft, wobei der Bremsdruck in Abhängigkeit zum jeweiligen Beladungszustand reguliert wird. Die Grundlage für das hohe Maß des Discovery an aktiver Sicherheit bilden die großzügig dimensionierten Scheibenbremsen (Durchmesser vorn: 299 mm; hinten: 290 mm).

Breites Spektrum elektronischer Assistenzsysteme

Ein weiteres Feature, das in Kombination mit den Bremsen arbeitet, ist die serienmäßige elektronische Bergabfahrhilfe HDC (Hill Descent Control). Das System wird benutzerfreundlich per Knopfdruck eingeschaltet und ist sowohl in Straßen- als auch in Geländeübersetzung und im Rückwärtsgang aktiv. Es verzögert stets die hangabwärts weisende Achse - im Bedarfsfall auch per Einzelrad-Eingriff - und drosselt so die Geschwindigkeit in Bergab-Passagen auf Schrittgeschwindigkeit (rund 10 km/h). Die wegweisende Entwicklung feierte 1997 im Land Rover Freelander ihr Debüt und wurde 2001 in Großbritannien mit dem renommierten "Queen"s Enterprise Award for Innovation" bedacht. Einen Beitrag zur Steigerung der Geländegängigkeit, aber auch von Komfort und Sicherheit leistet ebenfalls die aktive Stabilisatorregelung ACE (Active Cornering Enhancement). Das System überwacht kontinuierlich die Fliehkräfte und reduziert in Sekundenbruchteilen die Karosserieneigung über eine hydraulisch betätigte Hebelkonstruktion an den Stabilisatoren. Im Gelände sorgt ACE für eine größere Achsverschränkung und trägt damit wesentlich zum Traktionserhalt bei.

Basierend auf seinem stabilen Kastenrahmen und seinem verwindungssteifen Aufbau bietet der Discovery darüber hinaus ein hohes Maß an passiver Sicherheit. Fahrer und Beifahrer werden durch Frontairbags geschützt. Pyrotechnische Gurtstraffer an den vorderen Plätzen sowie. Dreipunkt-Sicherheitsgurte und Kopfstützen auf allen Plätzen runden das Paket ab. Nützliches Detail: Beim Herunterklappen der Mittelarmlehne des Rücksitzes senkt sich auch die mittlere Kopfstütze ab, so dass der Fahrer eine bessere Sicht nach hinten hat.

Viel Platz für Passagiere und Gepäck

Bei einer Länge von 4.705 Millimetern, einem Radstand von 2.540 Millimetern und einer Höhe von 1.900 Millimetern wartet der Discovery mit einem großzügig dimensionierten Interieur auf. Der Offroader bietet serienmäßig Platz für fünf Personen. Darüber hinaus lassen sich zwei Zusatzsitze für den Laderaum ordern. Auch sie sind mit Kopfstützen und Dreipunktgurten ausgestattet. Werden sie nicht gebraucht, lassen sie sich seitlich wegklappen. Die Kopfstützen werden am Dachhimmel befestigt und im Bedarfsfall nach unten geschwenkt. Für das Gepäck stehen 1.993 Liter Raum nach VDA-Norm zur Verfügung. Die über einen Meter hohe und 1,20 Meter breite Hecktür erlaubt das mühelose Verstauen auch sperriger Güter an Bord des Geländewagens. Besonderer Komfort: Fahrzeuge mit SLS lassen sich zur besseren Beladung per Fernbedienung absenken. Auch das Justieren eines Anhängers auf der Kupplung wird hierdurch erheblich erleichtert.

Land Rover bietet den Discovery in vier Ausstattungsvarianten an: In der Basisversion, sowie in den Ausführungen "S", "XS" und "ES". Bereits die Einstiegsvariante enthält Features wie die elektronische Traktionskontrolle ETC, die Bergabfahr-Kontrolle HDC, ABS und die elektronische Bremskraftverteilung EBD. Hinzu kommen Fahrer- und Beifahrer-Airbag, zwei Getränkehalter vorn, getönte Scheiben sowie eine manuell einstellbare Lordosenstütze für den Fahrersitz. Serienmäßig fährt der Basis-Discovery auf Reifen im Format 235 R 16 und Stahlrädern. Bei der nächst höheren Ausstattungslinie "S" sind zusätzlich Details wie eine Klimaanlage, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber Laderaumabdeckung per Rollo, ein hochwertiges Audiosystem mit vier Lautsprechern, Lordosenstütze auch für den Beifahrer sowie Aluminiumräder serienmäßig an Bord.

Luxuriöse Versionen und hochwertige Optionen

Dezenten Luxus verströmt der Discovery XS, äußerlich zu erkennen an Pneus der Größe 255 R 16, eigenständigen Alufelgen, Stoßfängern in Wagenfarbe, Rammschutzleiste, Nebelleuchten und einer Wisch-/Waschanlage für die Scheinwerfer. Innen wartet er über das Niveau der Variante "S" hinaus mit Ledersitzen und einem Lederlenkrad auf. Weitere komfortsteigernde Details sind die heizbare Frontscheibe sowie elektrisch einklappbare Außenspiegel. Noch luxuriöser kommt die Ausstattungslinie "ES" daher. Auf Basis des Discovery XS bietet sie zusätzlich eine elektrische Sitzverstellung, Tempomat, selbstabblendenden Rückspiegel, beleuchteten Schminkspiegel und als besonderes Highlight ein Premium-Soundsystem mit elf Lautsprechern und CD-Wechsler. äußeres Merkmal der Top-Variante sind Reifen der Dimension 255 R 18 und Leichtmetallräder im "Comet"-Design.

Eine Reihe hochwertiger Optionen wertet den Discovery zusätzlich auf. So ist beispielsweise für die siebensitzigen Versionen eine separat regelbare Klimaanlage für die Fondpassagiere erhältlich. Discovery-Käufer können für ihren Offroader ferner ein modernes Satellitennavigationssystem ordern. Die Bedieneinheit in DIN-Größe beinhaltet ein Laufwerk, das sowohl Musik- als auch Navigations-CDs lesen kann. Zum Konzertsaal auf Rädern verwandelt den Discovery ein Soundsystem der Spitzenklasse vom renommierten Hersteller harman/kardon, das über einen zusätzlichen Hochleistungsverstärker elf Lautsprecher inklusive einen Subwoofer ansteuert. Die Passagiere der dritten Sitzreihe können dabei über Kopfhörer und eine eigene Bedienkonsole eine CD genießen, während aus den gezielt im Innenraum platzierten Boxen beispielsweise das Radioprogramm zu hören ist.

Bewährungstest "Camel Trophy"

Als Wettbewerbsfahrzeug der "Camel Trophy" stellte der Discovery von 1990 bis 1997 seine uneingeschränkte Geländetauglichkeit und hohe Zuverlässigkeit unter Beweis. Dabei führten ihn die Rallyes in die unwegsamsten und entlegensten Winkel der Erde mit extremsten klimatischen Verhältnissen - von den Eiswüsten Sibiriens bis auf die höchsten Anden-Pässe und von den Urwäldern Mittelamerikas bis in die Trockenwüsten der Mongolei.

In der Serie sorgte kontinuierliche, schnell umgesetzte Modellpflege dafür, dass der von seiner Fangemeinde "Disco" genannte Offroader stets auf der Höhe der Zeit blieb: 1990 kam ein Viertürer, 1992 folgte eine Vierstufenautomatik für die Achtzylinder-Modelle, die zwei Jahre später auch für die Diesel-Varianten erhältlich war. Ebenfalls 1994 wurde der 3,5 Liter-V8 durch eine modernere 3,9 Liter-Version mit 182 PS ersetzt, Frontpartie und Innenraum erhielten eine dezente überarbeitung, und der Fahrerairbag wurde für manche Märkte zum Serienstandard erhoben. Obendrein konnten Beifahrerairbags geordert werden, ein Antiblockiersystem für die Bremsen war bereits seit 1993 lieferbar. Doppelairbags und ABS gehörten schließlich seit 1997 für die viertürigen Discovery-Modelle zum serienmäßigen Lieferumfang.

Modellpflege sorgt für neuen Schwung

Zusätzlichen Schwung brachte die gründliche optische und technische überarbeitung im Jahr 1998. Der neue Discovery wuchs um 181 Millimeter in der Länge und bekam als markantestes Unterscheidungsmerkmal hochgesetzte Rückleuchten. Für standesgemäßen Vortrieb wurde ein neuer 2,5 Liter-Fünfzylinder-Turbodiesel mit 139 PS implantiert. Der V8-Benziner wurde mit 4,0 Liter Hubraum und 185 PS Leistung auf Range Rover-Niveau gebracht. Neu waren darüber hinaus die Hill Descent Control HDC und die elektronische Traktionskontrolle ETC. Die Bits und Bytes ersetzten freilich nicht das Reduktionsgetriebe, der Discovery blieb auch nach seiner Renovierung ein Geländewagen reinsten Wassers. Die Konsequenz: Die Neuauflage setzte die Erfolge ihrer Vorgänger-Reihe nahtlos fort. Schon im Juli 2000 feierte man in Solihull die Produktion des 500.000sten Discovery.

Im April 2002 debütierte auf der New York Motorshow erneut ein gründlich überarbeiteter Discovery. Kernattribute des Modells sind eine nochmals gesteigerte Geländetauglichkeit sowie herausragende Fahreigenschaften und exzellenter Komfort auf der Straße. Erkennungsmerkmal ist das neue Land Rover-"Gesicht" im Stil des großen Markenbruders Range Rover. Die Land Rover-Entwickler beließen es aber nicht bei kosmetischen Retuschen. Unter anderem spendierten sie dem Offroader überarbeitete Bremsen und eine neue Aufhängungsgeometrie sowie ein optional erhältliches sperrbares Zentraldifferenzial, mit dessen Hilfe der Discovery selbst die härtesten Offroad-Bedingungen meistern kann. Dank aufwendiger Schallschutzmaßnahmen können die Insassen zudem einen verbesserten Geräuschkomfort genießen.

Sondermodelle G4 Edition und Entertainer

Vier Wochen lang waren unlängst 16 Wagemutige mit Land Rover unterwegs. In den USA, Südafrika und Australien maßen sie bei der Premiere der "Land Rover G4 Challenge" ihr Können und ihre Kräfte - beim Bergsteigen, Mountainbiken, Geländelauf und natürlich am Steuer eines Land Rover. Am Ende erwartete den Sieger der "Land Rover G4 Challenge" ein neuer Range Rover als Lohn für seine Mühen.

Dieses Gefühl von Abenteuer transportiert Land Rover nun mit einem Sondermodell: den Discovery "G4 Edition" der ab November bei den Land-Rover Händlern erhältlich ist.

Der Discovery "G4 Edition" basiert auf der Td5-Version mit "S"-Serienausstattung. Dazu kommt hier eine ganze Reihe technischer und optischer Verfeinerungen für ein echtes Offroad-Gefühl - beispielsweise ein Dachträgersystem mit abschließbaren Querträgern und Heckleiter, Frontschutzbügel, Lampenschutzgitter an Front und Heck, Anhängerkupplung, heizbare Frontscheibe und Radio-CD sowie auf technischer Seite ein sperrbares Mittendifferenzial, die selbstregulierende Hinterachs-Luftfederung (SLS) und die aktive Stabilisatorregelung (ACE). Der 2,5-Liter-Turbodiesel ist dabei im Discovery "G4 Edition" sowohl mit Schalt- als auch mit Automatikgetriebe kombinierbar, während die Außenhaut im auffälligen "Tangiers Orange" lackiert ist.

Das echte Offroaderlebnis gibt es dabei zu einem günstigen Preis: Das Sondermodell Land Rover Discovery "G4 Edition" steht mit Empfehlungen von € 41.550 (Version mit Schaltgetriebe) bzw. € 43.400 (Automatik) in der Preisliste.

Der Discovery "Entertainer",soll vor allem jungen, aktiven Familien ein unterhaltsames Fahrerlebnis garantieren. Denn zur zusätzlichen Ausstattung des Sondermodells zählt ein im Wagenhimmel integriertes DVD-Entertainment-System, das auch auf langen Strecken keine Langeweile aufkommen lässt. Basis des Sondermodells ist der Discovery Td5 in der "S"-Ausführung. Land Rover spendierte dem Discovery "Entertainer" neben der bereits reichhaltigen Ausstattung und dem DVD System weitere interessante Details, wie eine Leder-Alcantara-Innenausstattung in schwarz bzw. Alpaca", Tempomat (Automatikversion), Dachreling, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie ein Fahrwerk mit selbstregulierender Hinterachs-Luftfederung (SLS) und aktiver Stabilisatorregelung (ACE). Bei der Lackierung besteht die Wahl unter den attraktiven Metalliclackierungen "Adriatic Blue" und "Bonatti Grey".

Zum Gesamtpaket des Discovery "Entertainer" zählt darüber hinaus selbstverständlich die komplette "S"-Ausstattung mit komfortablen Details wie Klimaautomatik, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung und Radio-CD-Anlage - sowie die Sicherheits- und Technikaustattung mit permanentem Allradantrieb, elektronischer Traktionskontrolle (ETC), Bergabfahrkontrolle (HDC) sowie ABS samt elektronischer Bremskraftverteilung (EBD).

Zum unterhaltsamen Vergnügen avanciert der Discovery "Entertainer" schließlich auch durch seine attraktive Preisgestaltung. Mit unverbindlichen Preisempfehlungen von € 38.740 für die Version mit Schaltgetriebe und € 40.890 für die Automatikvariante errechnet sich ein Kundenvorteil von rund € 2.600 gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell.

Quelle: Land Rover

 
Der Land Rover Treff auf Twitter
Aktueller Buchtip

Das große Land Rover Buch
 

Pressestimme

Phantastischer Bildband - Dimblebys Bilder sind immer perfekt inszeniert, auch die historischen Land Rover werden
Details...