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Montag, den 14. September 2009 um 18:57 Uhr

Neues Stop/Start-System optimiert Wirtschaftlichkeit


(Land Rover Freelander Bildergalerie)

Der Land Rover Freelander: Kompakt, dynamisch und komfortabel

Schwalbach, September 2009 - Als kompakter Premium-Offroader überzeugt innerhalb des Land Rover-Modellprogramms der Freelander, dessen zweite Modellgeneration seit rund zwei Jahren erfolgreich den Markt bereichert - und dabei hohen Fahrkomfort auf der Straße mit der für Land Rover typischen Geländetauglichkeit vereint. Hinzu kommen ein ebenso dynamisches wie modernes Design, ein praktisches, geräumiges Interieur und eine ganze Palette hoch entwickelter Technologien. Dazu zählt seit kurzem nicht zuletzt das innovative kraftstoffsparende Stop/Start-System, das im Freelander TD4_e als weltweit erster SUV zum Einsatz kommt. Der Land Rover Freelander ist in Verbindung mit einem 2,2 Liter Turbodiesel mit 112 kW (152 PS) ab 29.900.- Euro erhältlich.


Die zweite Auflage des weltweiten Bestsellers zeigt sich leistungsstark und wirtschaftlich, kultiviert und hochwertig, sicher und nicht zuletzt geräumig. Auch im Hinblick auf die Fähigkeiten im Gelände sammelt der Freelander ebenso Pluspunkte wie beim Fahrverhalten auf der Straße, wo er durch ein sicheres Handling und ein hohes Komfortniveau überzeugt.

Bei der Ausstattung haben Freelander-Kunden die Wahl zwischen den vier Stufen E, S, SE und HSE. Hinzukommt ein attraktiv ausgestattetes "XS" Sondermodell, das wie auch die E-Basisversion nur mit dem modernen, 112 kW (152 PS) starken 2,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit Rußpartikelfilter kombiniert werden kann. Bei den übrigen Modellvarianten besteht die Wahl zwischen dem Turbodiesel und einem 3,2-Liter-"i6"-Reihensechszylinder-Benziner mit 171 kW (233 PS) Leistung. Während der Dieselmotor mit einem manuellen 6-Gang Schaltgetriebe und mit einer 6-Gang-Automatik kombiniert werden kann, ist der Benzinmotor ausschließlich mit dem Automatikgetriebe erhältlich.

Der 2,2-Liter-Turbodiesel glänzt mit einem Drehmomentmaximum von 400 Nm, wobei mehr als 200 Nm schon ab 1000 Umdrehungen bereitstehen. Neben seiner Durchzugskraft sind Laufruhe und Sparsamkeit weitere Markenzeichen des Turbodiesels, der sich im kombinierten Messverfahren mit 6,7 Liter Diesel auf 100 Kilometern begnügt.

Einen wichtigen Beitrag zu Wirtschaftlichkeit und Effizienz leistet das Stop/Start-System, das in den Versionen mit Dieselantrieb und manueller Schaltung ohne jeden Aufpreis zur Serienausstattung zählt. Das innovative System reduziert im Verbund mit weiteren Lösungen den Kraftstoffverbrauch um zirka elf Prozent, während der CO2-Ausstoß beim Freelander TD4_e gegenüber den früheren Dieselmodellen ohne Stop/Start-System um rund acht Prozent zurückging. Sobald das Fahrzeug steht und sich im Leerlauf befindet, schaltet die Elektronik den Motor automatisch ab: Verbrauch und Emissionen sinken dann auf Null. Ebenso rasch reagiert das System mit dem Wiederanlassen, wenn der Pilot weiterfahren möchte und die Kupplung tritt.

Damit profitiert der Freelander als erstes Serienfahrzeug von den Ergebnissen des "e_Terrain Technologies"-Programms, in dessen Rahmen Land Rover neue Technologien und alternative Antriebsquellen erforscht und dafür gemeinsam mit der Schwestermarke Jaguar nicht weniger als eine Milliarde Euro investiert.

Der Benzinmotor als zweite Antriebsalternative erlaubt dem Freelander eine Höchstgeschwindigkeit von exakt 200 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in lediglich 8,9 Sekunden. Daneben besticht das i6-Triebwerk durch seine äußerst kompakte Bauweise: Es ist so klein, dass es sogar quer montiert werden konnte - ein Novum im kompakten 4x4-Segment.

Obwohl der Freelander zu den kompakten SUV-Modellen zählt, verwöhnt er mit reichlich Platz in der Passagierkabine sowie großzügiger Kopf-, Schulter- und Beinfreiheit auf allen Plätzen. Das Interieur erinnert im Hinblick auf Qualität, Verarbeitung und Hochwertigkeit der Materialien an eine Premiumlimousine. Darüber hinaus fällt der Kofferraum mit 755 Liter Volumen sehr üppig aus.

Bereits das ab 29 900 Euro lieferbare Einstiegsmodell Freelander TD4_e E verfügt über eine umfangreiche Serienausstattung, unter anderem mit Klima- und Alarmanlage, CD-Spieler, elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Stop/Start-System, MP3-Anschluss oder Leichtmetallfelgen. Hinzu kommt ein umfangreiches Sicherheits- und Technikpaket, zu dem beispielsweise sieben Airbags, Stabilitäts- und Traktionskontrolle, Bergabfahrhilfe, Bremsassistent sowie die Wankneigungskontrolle RSC und die Kurvenbremskontrolle CBC gehören.

In den übrigen Modellvarianten des Freelander wird dieser Ausstattungsumfang dann durch weitere Seriendetails ergänzt, wie Geschwindigkeitsregelung, Einparkhilfe "Park Distance Control" vorn und hinten, Zweizonen-Klimaautomatik, Alpine-Audiosysteme, DVD-Navigation, Ledersitze, elektrisch einklappbare Außenspiegel, Bi-Xenon-Scheinwerfer oder das von Land Rover entwickelte "Terrain Response™"-System.

Das "XS" Sondermodell, das zu einem Preis von 36.500.- Euro erhältlich ist, verfügt über ein Navigationssystem mit Touchscreen, ein integriertes Telefonsystem mit Bluetooth-Funktion und eine "Alpine"-Audioanlage samt CD-Spieler und neun Lautsprechern, sowie Kopfhörermodule hinten. Hinzukommen eine Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Fußraumleuchten und Leuchten am Außenspiegel, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie die serienmäßige Metalliclackierung. Zusätzliche Sicherheit versprechen Bi-Xenon-Scheinwerfer und die Einparkhilfe PDC am Heck.

Generell zeigt der Freelander außen und innen ein frisches Design: modern und ausgefeilt, geometrisch und klar. Zum Eindruck von Dynamik und Sportlichkeit tragen viele Designelemente bei, zum Beispiel die geneigte Windschutzscheibe, die ansteigende Dachlinie, die sich verjüngenden Hecksäulen und die schmalen "Schultern" des Modells.

Kein Wunder ist es angesichts dieser Voraussetzungen, dass sich die zweite Freelander-Generation auf dem besten Weg befindet, die große Erfolgsgeschichte des Modells fortzuschreiben.

Der Land Rover Freelander im Detail

Karosseriedesign

Der Land Rover Freelander präsentiert ein frisches, modernes Design mit zahlreichen Elementen der aktuellen Land Rover-Designsprache, die ihn auf Anhieb als Mitglied der Land Rover-Modellfamilie ausweisen.

Zum Eindruck von Dynamik und Sportlichkeit tragen beim Freelander viele Designelemente bei, zum Beispiel die geneigte Windschutzscheibe, die ansteigende Dachlinie, die sich verjüngenden Hecksäulen und die schmalen "Schultern" des Modells. Das fließende Erscheinungsbild verstärken zudem die in Wagenfarbe lackierten A- und C-Säulen - ein deutlicher Kontrast beispielsweise zum Range Rover, der mit seinen schwarzen Säulen das Bild eines beinahe schwebenden Dachs erzeugt.

Die Karosserieseiten des Freelander präsentieren sich konturiert und ausgefeilt. So entsteht eine straffe, scharf umrissene Außenhaut, die dem Fahrzeug einen schlanken und muskulösen Look verleiht. Die metallicfarbigen Lufteinlässe an den Flanken verbessern nicht nur die Beatmung des Motors, sie bilden gleichzeitig auch eine enge gestalterische Verbindung zum Discovery und zum Range Rover Sport.

Ein weiteres starkes und selbstbewusstes Designstatement ist der Kühlergrill, der in den Benziner- und Dieselversionen die gleiche Gestaltung besitzt. Das Heck schließlich zeigt sich sehr aufgeräumt - verursacht nicht zuletzt durch die Platzierung des Reserverads unter dem Kofferraumboden und die einteiligen Heckleuchteneinheiten, in denen Rück- und Bremsleuchten, Blinker und Rückfahrscheinwerfer zusammengefasst sind. Ebenso wie die Scheinwerfer sind auch die rückwärtigen Komponenten in Edelstein-Optik gehalten, wobei der hochwertige Eindruck noch verstärkt wird durch Streuscheiben aus hochglänzendem Polymethylmethacrylat (PMMA), das zudem eine exzellente Kratzfestigkeit aufweist.

Wie von Land Rover seit langer Zeit gewohnt, folgt auch beim Freelander das Design an vielen Stellen der Funktionalität. So verbessern etwa die schmalen A-Säulen Sichtfeld und Rundumsicht, während die Ausformungen der Motorhaube dem Piloten die Übersicht über das Fahrzeug und damit das Manövrieren erleichtern. Weiterhin gewährleisten die breite Spur und die weit in die Fahrzeugkanten verschobenen Räder ein agiles Handling und reichlich Grip. Die kurzen Überhänge vorn und hinten sowie die große Bodenfreiheit sind entscheidende Kriterien für die Geländetauglichkeit des Freelander, und der Flankenschutz bewahrt die Karosserie vor Beschädigungen durch Steinschlag und vor dem Eindringen von Dreck und Schlamm.

Karosserie

Die Karosserie des Land Rover Freelander setzt Maßstäbe: Mit einer statischen Festigkeit von mehr als 28 000 Nm/Grad besitzt das Modell eine der steifsten Karosserien der gesamten Autobranche. Diese hohe Festigkeit bildet eine exzellente Grundlage für viel Fahrkomfort und exaktes Handling, da auch in scharf durchfahrenen Kurven oder auf unebener Fahrbahn wenig bis keine Elastizität auftritt. Darüber hinaus steigert die steife Karosserie selbstverständlich auch das Sicherheitsniveau.

Für die Monocoque-Konstruktion des Freelander wird mehr ultra-hochfester Stahl verwendet als in jedem anderen Land Rover-Modell - beispielsweise in den Türsäulen oder für verschiedene Karosserieverstärkungen. Daneben kommt an A-Säulen, Schwellern, Dachlängsträgern, vorderen Rahmenlängsträgern und dem Armaturenbrettträger DP600-Dualphasenstahl zum Einsatz, der aufgrund seiner Festigkeit sogar ein besonderes Pressverfahren benötigt. Aus diesen Materialien entsteht eine moderne, ebenso leichte wie stabile Sicherheitszelle.

Wie stabil der Freelander ist, zeigte sich beispielsweise im herstellerunabhängigen Crashtest-Programm Euro NCAP: Hier erreichte das Modell beim Schutz erwachsener Passagiere die Höchstwertung von fünf Sternen.

Im Motorraum wiederum sorgt eine doppelte Schottwand für eine effiziente Isolierung des Antriebs; sie nimmt zudem Komponenten wie ABS-Steuerung, Bremskraftverstärker und Scheibenwischersystem auf.

Beim Freelander kommen zu 100 Prozent doppelseitig zinkbeschichtete Stahlbleche zum Einsatz - als Teil der umfassendsten Anti-Korrosions- und Lackierungsbehandlung, die Land Rover jemals für eines seiner Modelle realisiert hat. Daher gibt der Geländewagenspezialist auch für diese Baureihe selbstverständlich eine Sechsjahresgarantie gegen Durchrostung und eine dreijährige Lack-Garantie.

Dabei muss der Freelander als echter Offroader natürlich für harte Beanspruchung gewappnet sein. Deshalb sind beispielsweise besonders gefährdete Bereiche, wie Schweller oder die Türunterseiten, mit einer thermoplastischen Beschichtung versehen. Den Kühler schützt an der Unterseite ebenfalls eine Thermoplastikabdeckung, den Motor eine aus Formstahl. Die im Hochdruck-Spritzgussverfahren aus Mineral-Polypropylen hergestellten Stoßfänger besitzen schließlich eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen extreme Temperaturen sowie gegen Verkratzen und leichte Parkrempler.

Motoren und Antrieb

Im Freelander stellt Land Rover zwei moderne und effiziente Motoren zur Wahl. Der i6-Benziner zählt dabei zu den laufruhigsten und kultiviertesten des gesamten Marktes. Der überaus kompakte Sechszylinder ist voll gepackt mit modernsten Technologien und erzeugt über das gesamte Drehzahlband reichlich Leistung und Drehmoment bei guten Verbrauchs- und Abgaswerten. Als zweite Triebwerksalternative besitzt der Freelander einen hoch entwickelten und wirtschaftlichen TD4-Diesel, der mit enormem Durchzug und hoher Laufruhe ebenso glänzt wie mit sehr günstigen Verbrauchswerten - unterstützt durch das ausgeklügelte Stop/Start-System.

TD4-Vierzylinder-Turbodiesel

Als höchst zeitgemäßen Antrieb bietet Land Rover für den Freelander einen 2,2-Liter-TD4-Turbodiesel an, der Durchzugsstärke mit Laufruhe und Wirtschaftlichkeit kombiniert - in den Versionen mit manueller Schaltung maximiert durch das hier serienmäßig und ohne Aufpreis angebotene Stop/Start-System.

Der Diesel leistet 112 kW (152 PS) und erbringt ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Damit spurtet der Diesel-Freelander mit manueller Schaltung in 11,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ungeachtet des enormen Leistungspotenzials zeigt sich der Freelander betont sparsam im Umgang mit dem Kraftstoff. Die Variante TD4_e mit manueller Schaltung und Stop/Start-System kommt im kombinierten Zyklus auf einen beeindruckenden Messwert von 6,7 Litern Diesel pro 100 Kilometer.

Technische Merkmale des hoch entwickelten TD4-Turbodiesels sind eine variable Gemischverwirbelung im Zylinder, modernste Common-Rail-Einspritzung der dritten Generation, eine Garrett-Turbinendüse mit Verstellung, ein doppelwandiger Motorblock und in der Ölwanne montierte Ausgleichswellen. Resultate dieser aufwändigen Technologien sind ein extrem breites Drehzahlband sowie Leistung, Wirtschaftlichkeit und Laufruhe auf hohem Niveau.

Sein imposantes Drehmomentmaximum von 400 Nm erreicht der Vierzylinder bereits bei 2000 U/min. Dabei steigt die Drehmomentkurve flach an, sodass 80 Prozent des Drehmoments über mehr als das halbe Drehzahlband bereitstehen. Schon ab 1000 Touren liegen rund 200 Nm an, was den Selbstzünder-Freelander überaus agil und durchzugsstark macht.

In Verbindung mit der 6-Stufen-Automatik bietet der Turbodiesel zusätzliche Leistungsreserven - dank einer kurzzeitigen Ladedruckerhöhungsfunktion, die vor allem beim zügigen Überholen wertvolle Dienste leistet. Aber auch davon abgesehen stellt der GT17B-Honeywell-Garrett-Turbolader mit variablem Querschnitt bei jeder Drehzahl reichlich Leistung bereit. Die kleine und leichte Bauart der Turbine wirkt außerdem sehr effektiv dem Turboloch entgegen, das hier praktisch nicht mehr spürbar ist.

Für eine unter allen Umständen effiziente Verbrennung bürgen im TD4 beispielsweise piezoelektrische Einspritzdüsen, ein hoher Einspritzdruck und eine variable Drallsteuerung. Während die piezoelektrischen Einspritzdüsen eine äußerst präzise Dosierung des Kraftstoffs gewährleisten, ist die jüngste Entwicklungsstufe der Common-Rail-Technologie in der Lage, mit Einspritzdrücken von 1800 Bar zu arbeiten.

Die innovative Form der Zylinderköpfe optimiert über den gesamten Drehzahlbereich die Verwirbelung. In vielen Dieselmotoren muss ein Kompromiss gefunden werden zwischen der Notwendigkeit, bei geringer Drehzahl einen akzeptablen Drall zu erreichen und der Verhinderung eines übermäßigen Dralls bei hohem Durchsatz. Im Freelander-TD4 löst die innovative Einlasskanalabschaltung das Problem: Sie verbessert die Drallbildung und damit die Verbrennungseffizienz sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Drehzahlen.

Jeder Zylinder besitzt zwei Einlasskanäle: Der Kanal für niedrige Drehzahl sorgt für die möglichst effiziente Luftbefüllung des Zylinders, während bei höheren Belastungen ein zweiter Kanal öffnet und so zusätzliche Luft heranführt - allerdings ohne die Drallbildung zu erhöhen.

Der aus Gusseisen gefertigte Motorblock des Turbodiesels besitzt eine doppelte Wandung. Diese Lösung verschafft dem Block nicht nur mehr Festigkeit, sondern senkt auch - ähnlich wie bei einer Doppelverglasung - die Geräuschübertragung. Der Zylinderkopf besteht aus Aluminium und die Motorabdeckung aus leichtem Polypropylen, das ausgeschäumt wurde, um weitere Frequenzen zu absorbieren. Diese vergleichsweise einfachen, aber hoch effizienten Maßnahmen machen das Triebwerk um rund die Hälfte leiser.

Die aus Walzstahlguss hergestellte Kurbelwelle wird von fünf Hauptlagern gehalten, während ein Zweimassen-Schwungrad Motorvibrationen absorbiert. Am anderen Ende der Kurbelwelle isoliert ein Torsionsschwingungsdämpfer die Welle vom Ventiltrieb und den Nebenantrieben. Für noch mehr Laufruhe sorgen darüber hinaus die zwei gegenläufig rotierenden Ausgleichswellen, die sich in der Ölwanne mit doppelter Kurbelwellengeschwindigkeit drehen und Vibrationen des Vierzylinders ausgleichen.

Stop/Start-System

Dank seines intelligenten Stop/Start-Systems avanciert der Freelander TD4_e zum bisher sparsamsten Modell aus dem Haus Land Rover. Die jüngste Modellversion profitiert dabei als erstes Serienfahrzeug von den Ergebnissen des "e_Terrain Technologies"-Programms, in dessen Rahmen Land Rover neue Technologien und alternative Antriebsquellen erforscht und dafür gemeinsam mit der Schwestermarke Jaguar nicht weniger als eine Milliarde Euro investiert.

Mithilfe des Stop/Start-Systems sinkt beim Freelander TD4_e der CO2-Ausstoß im Vergleich zu dem bisherigen Freelander TD4 mit Schaltgetriebe um etwa acht Prozent - von 194 auf 179 g/km. Betrachtet man ausschließlich Fahrten im "Stop and Go" des Stadtverkehrs, haben Land Rover-Techniker sogar eine Ersparnis von 20 Prozent gemessen.

Gleichzeitig geht auch der Kraftstoffverbrauch spürbar zurück: Das Stop/Start-System ist verantwortlich für eine Reduzierung um fast elf Prozent - im kombinierten Zyklus sinkt der Dieselkonsum von 7,5 auf 6,7 Liter pro 100 Kilometer.

Das hoch entwickelte Land Rover-System spielt vor allem in der Stadt und bei sehr dichtem Verkehr seine Stärken aus. Sobald das Fahrzeug steht und sich im Leerlauf befindet, schaltet die Elektronik den Motor automatisch ab: Verbrauch und Emissionen sinken dann auf Null. Ebenso rasch reagiert das System mit dem Wiederanlassen, wenn der Pilot weiterfahren möchte und die Kupplung tritt.

Um das Fahrzeug optimal an das innovative Stop/Start-System anzupassen, überprüften und verbesserten die Land Rover-Ingenieure zahlreiche Elemente des Freelander TD4_e, zum Beispiel den Anlasser, das Zweimassen-Schwungrad des Motors oder die Batterie. Auf diese Weise ist beispielsweise auch gewährleistet, dass bei abgeschaltetem Motor sämtliche anderen Komponenten des Fahrzeugs, wie Informations- und Unterhaltungssysteme, perfekt und ohne jede Störung funktionieren.

Neben dem Stop/Start-System sorgen viele weitere Detailmodifikationen für noch mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Dazu zählen die Integration einer Gangwechselanzeige in die Instrumentengruppe, eine weiter entwickelte Steuerungssoftware für den Antriebsstrang und optimierte Reifen mit geringerem Rollwiderstand.

Besonders kundenfreundlich wird das Stop/Start-System im Freelander TD4_e schließlich durch die Tatsache, dass Land Rover dieses wegweisende Ausstattungsmerkmal in den Varianten mit Schaltgetriebe serienmäßig und ohne einen Cent Aufpreis anbietet.

i6-Sechszylinder-Benzinmotor

Mit seiner Leistungs- und Drehmomentstärke verhilft der 3,2-Liter-i6-Benzinmotor dem Freelander zu beeindruckenden Fahrleistungen. Mit dem Triebwerk beschleunigt der Offroader in 8,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Noch wichtiger ist im Alltagsbetrieb die Durchzugsstärke des Benziners.

Der Reihensechszylinder erbringt eine Leistung von 171 kW (233 PS) bei 6300 U/min und ein maximales Drehmoment von 317 Nm, das bei 3200 Touren anliegt. Neben der Kraftentfaltung überzeugt er mit hoher Effizienz und einem für diese Klasse niedrigen CO2-Ausstoß.

Der i6-Sechszylinder verbindet die Vorteile der Reihenkonfiguration, wie Laufruhe und Kultiviertheit, mit außergewöhnlich kompakten Abmessungen. Er ist so schmal gebaut, dass er quer im Motorraum untergebracht werden kann - was dem Raumangebot in der Passagierkabine ebenso zugute kommt wie der Sicherheit, da hier nun vor und hinter dem Motor zusätzlicher Raum entstanden ist.

Schlüsselelement für die äußerst kompakte Bauweise ist die Unterbringung der Nebenaggregate hinter dem Triebwerk - das innovative und einzigartige READ-System (Rear End Ancillary Drive). Bei konventionellen Motoren werden die Nockenwellen und Nebenaggregate, wie Lichtmaschine, Wasserpumpe und Klimakompressor, mithilfe von verschiedenen Ketten und Riemen angetrieben, die an der Motorvorderseite herausragen. Das READ-System des i6 verlegt nun diese Komponenten an die Rückseite des Triebwerks, in die Nähe des Getriebes, und bringt sie mit deutlich weniger Überstand unter. Ergebnis dieser Lösung ist ein mit 600,5 Millimeter extrem kurzes Aggregat. Dadurch erhielten die Entwickler die Möglichkeit, den Motor quer einzubauen und auf diese Weise auch die Knautschzonen im Vorderwagen zu optimieren.

Der i6-Sechszylinder des Freelander verfügt über Block, Zylinderkopf und Rahmen aus ebenso leichtem wie festem Aluminium. Zwei oben liegende Nockenwellen und 24 Ventile sorgen für eine optimale Beatmung des Triebwerks - unterstützt durch das patentierte CPS-System (Cam Profile Switching) zur Verstellung der Nockenprofile. Dabei besitzen die Nockenwellen zwei unterschiedliche Einlassnockenprofile. Die Motorsteuerung entscheidet je nach Motorbelastung und Gaspedalstellung, welches Profil zum Einsatz kommt: das eine eher für niedrige Drehzahl und geringe Motorlast oder das andere für höhere Drehzahlen und Belastungen, das einen längeren Ventilhub erlaubt. Abgerundet wird CPS durch ein innovatives zweiteiliges Hydrostößelsystem.

Zur Konfiguration des i6-Motors zählt weiterhin die stufenlos variable Steuerzeitenregelung VVT (Variable Valve Timing). Die Kombination aus verstellbaren Nockenprofilen (CPS) und VVT verschafft dem Aggregat ein überaus breites Leistungs- und Drehzahlband - und somit hohe Alltagstauglichkeit für jede Fahrsituation.

Bestandteil des Reihensechszylinders ist darüber hinaus ein variables Einlasssteuerungssystem, das die Länge des Ansaugtrakts und das Saugrohrvolumen modifiziert. Dadurch hält der Motor mehr Drehmoment bei niedriger Drehzahl und mehr Leistung bei hohen Touren bereit. Insgesamt sind 80 Prozent des Drehmomentmaximums über das gesamte Drehzahlband verfügbar - nicht weniger als 256 Nm dabei zwischen 1400 und 6400 Umdrehungen.

Die siebenfach gelagerte, aus Schmiedstahl gefertigte und mit induktionsgehärteten Laufflächen versehene Kurbelwelle des Aggregats wird von Aluminiumkolben und Schmiedstahlpleueln angetrieben.

Zur Anpassung an das breite Leistungsprofil des Freelander erhielt der i6 beispielsweise eine verbesserte Abdichtung gegen Staub, Schlamm und Wasser sowie die optimierte Fähigkeit, auch unter extremen Neigungswinkeln perfekt zu funktionieren.

Getriebe

Für den Freelander sind ein 6-Gang-Schaltgetriebe sowie eine 6-Gang-Automatik erhältlich. Die beiden Getriebe passen perfekt zum vielseitigen Charakter des Modells und zu seinem "intelligenten" permanenten Vierradantrieb.

Während der TD4-Turbodiesel serienmäßig mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet ist, verfügt die i6-Benzinversion über das 6-Stufen-Automatikgetriebe, das für den TD4 als Option erhältlich ist.

Die 6-Stufen-Automatik ist eine besonders leichte und kompakte Einheit, bei der ein voll integriertes elektronisches Steuerungsmodul für seidenweiche Gangwechsel bürgt. Das Modul arbeitet mit unterschiedlichen Gangwechselschemata - je nachdem, ob sich das Getriebe im Automatik-, "Sport"- oder "CommandShift"-Modus befindet und abhängig vom gewählten "Terrain Response™"-Programm.

Das nur mit dem TD4-Turbodiesel kombinierbare 6-Gang-Schaltgetriebe besitzt vier Getriebewellen und zwei Schaltzüge, um schnelle und exakte Gangwechsel zu gewährleisten. Das Zweimassen-Schwungrad trägt eine hydraulisch betätigte Einscheibenkupplung mit 250 mm Durchmesser und wartungsfreier Selbstnachstellung.

"Intelligenter" permanenter Vierradantrieb

Die enormen Fähigkeiten des Freelander im Gelände wie auf der Straße wären undenkbar ohne ein hoch entwickeltes Antriebssystem. Hier wartet das Modell mit einem "intelligenten" permanenten Vierradantrieb auf, der die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterräder permanent und dynamisch den Anforderungen und Bedingungen anpasst. Während unter normalen Umständen, wie auf einer geraden Asphaltstraße, nur wenig Antriebskraft zu den Hinterrädern geleitet wird, kann nötigenfalls, zum Beispiel im schweren Gelände, nahezu das gesamte Drehmoment zur Hinterachse gelangen. Diese Lösung garantiert in jeder Situation optimalen Grip, minimiert aber Verluste durch unnötig mitlaufende Elemente und senkt so den Kraftstoffverbrauch.

Entwickelt wurde der "intelligente" Vierradantrieb in Zusammenarbeit mit den Spezialisten von Haldex. Exklusiv für den Freelander schufen sie einen permanenten Vierradantrieb, der proaktiv agiert. Dabei lädt eine Hochdruckpumpe das Hydrauliksystem im gleichen Moment auf, in dem der Motor angelassen wird. Resultat: Beim Anfahren ist der Vierradantrieb sofort aktiv. Ein Speicher beschleunigt die Reaktionszeit, sodass in nur 150 Millisekunden die gesamte Antriebskraft bereitsteht. Die Haldex-Kupplung verbindet daher die Vorteile der proaktiven Aktivierung eines permanenten Vierradantriebs mit der Wirtschaftlichkeit eines zuschaltbaren Systems: das Beste aus beiden Welten - ideal für einen kompakten Offroader wie den Freelander.

Fahrdynamik

Im Kapitel "Fahrdynamik" des Lastenhefts hatten die Land Rover-Ingenieure ein ehrgeiziges Ziel formuliert: Der Freelander sollte auf der Straße in hohem Maße agil, berechenbar und komfortabel sein - und gleichzeitig die besten Geländeeigenschaften seiner Klasse aufweisen. Dieses Ziel erreicht das kompakte Erfolgsmodell mithilfe modernster Technik. Das beginnt mit der aufwändigen Radaufhängung, reicht über den "intelligenten" Vierradantrieb und das patentierte "Terrain Response™"-System bis hin zu Traktionshilfen und Stabilitätssteuerungen.

Basis und Schlüsselelemente für den Fahrkomfort des Freelander auf der Straße bilden das Fahrwerk mit einzeln aufgehängten Rädern und Schraubenfeder-Lenker-Einheiten rundum sowie die außerordentlich steife Karosserie mit vorderen und hinteren Hilfsrahmen. Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse runden das Paket ab.

Direkt und leichtgängig präsentiert sich die Zahnstangenlenkung, die von Anschlag zu Anschlag nur 2,6 Lenkradumdrehungen benötigt. Die feste Montage am vorderen Hilfsrahmen bürgt dabei für hohe Querstabilität.

Mit seinem Komfortniveau auf normaler Fahrbahn übertrifft der Freelander nicht nur viele seiner Wettbewerber im Offroad-Segment, sondern auch zahlreiche Limousinen. Verantwortlich dafür sind in erster Linie seine komfortorientierte langhubige Aufhängung, seine exzellente Verwindungssteifigkeit, die durch Gummipuffer isolierten vorderen und hinteren Hilfsrahmen sowie die großzügig bemessenen Gasdruck-Stoßdämpferbeine.

Gleichzeitig setzt der Freelander in seinem Segment die Standards im Hinblick auf Geländetauglichkeit. So überwindet er dank seiner Bodenfreiheit von 220 mm auch steiniges, sandiges, zerfurchtes oder schlammiges Terrain. Dazu kommen eine Wattiefe von 500 mm, hervorragende vordere und hintere Böschungswinkel sowie die Fähigkeit, bis zu 45 Grad steile Abhänge hinauf- oder herunterzufahren.

"Terrain Response™"-System

Das von Land Rover entwickelte "Terrain Response™"-System zählt in allen Versionen des Freelander - mit Ausnahme des E-Einstiegsmodells - zur Serienausstattung. "Terrain Response™" ist einer der Garanten für die große Bandbreite an Fähigkeiten, indem es jederzeit für ein Höchstmaß an Traktion sorgt und so Fahrverhalten und Komfort optimiert.

Im Freelander hat der Pilot an einem Drehschalter die Wahl zwischen vier "Terrain Response™"-Programmen:

  • "Normal" (für den normalen Straßen-Fahrbetrieb und leichtes Gelände) 
  • "Gras/Schotter/Schnee" (für glatten, schlüpfrigen Untergrund auf und abseits der Straßen) 
  • "Schlamm" 
  • "Spurrillen/Sand"

Entsprechend dem gewählten Untergrund werden die verschiedenen elektronischen Steuerungen des Fahrzeugs wie Motormanagement, Getriebe, Zentralkupplung und Fahrwerkssysteme automatisch eingestellt.

Wankneigungskontrolle (RSC)

Die Wankneigungskontrolle RSC (Roll Stability Control) repräsentiert den aufwändigsten Überschlagschutz, den Land Rover jemals in eines seiner Modelle integriert hat. Mithilfe von Gyroskop-Giersensoren erkennt die Elektronik, ob sich der Seitenneigungswinkel in Relation zur durchfahrenen Kurve zu plötzlich ändert. Sollte dies der Fall sein und damit ein Überschlag drohen, leitet RSC Bremskraft zu den äußeren Rädern und wendet auf diese Weise die Überschlaggefahr ab.

Bremsen

Für eine in jeder Situation effiziente Verzögerung sorgt im Land Rover Freelander ein leistungsstarkes Bremssystem mit großen belüfteten Scheiben rundum. Die Scheiben an den Vorderrädern werden dabei gewissermaßen "umgekehrt" belüftet: Die kühlende Luft strömt von der Mitte her über die Scheibe und tritt dann an der Felge wieder aus - eine Lösung für noch höhere thermische Stabilität bei scharfen Bremsvorgängen.

Als Feststellbremse verfügt der Freelander über eine integrierte Trommel-Scheiben-Einheit mit zwei Bremsbacken pro Rad, die auch an steilen Hängen eine sehr sichere Arretierung des Fahrzeugs gewährleistet.

Die Elektroniksteuerung als Herzstück der Stabilitätskontrollsysteme überwacht permanent Bremsleistung und Motordrehmoment und greift nötigenfalls in diese Komponenten ein, falls ein Rad Traktion verlieren sollte. Während ein herkömmliches ABS nur den Bremsdruck reduzieren kann, ist die Regelung im Freelander auch in der Lage, positiven Hydraulikdruck zu erzeugen, um die Bremskraft in kritischen Situationen zu steigern.

Insgesamt regelt die Elektronik das Vierkanal-ABS der neuesten Generation, die elektronische Bremskraftverteilung (EBD), den Bremsassistenten (EBA) und die Kurvenbremskontrolle CBC (Corner Brake Control), die beim Bremsen in Kurven ein instabiles Verhalten des Fahrzeughecks verhindert. Darüber hinaus arbeitet die Bremsensteuerung eng mit der Bergabfahrhilfe HDC sowie der Traktions- und Stabilitätskontrolle zusammen.

Berganfahrhilfe "Gradient Release Control"

Als weitere Innovation hat der Land Rover Freelander die patentierte Berganfahrhilfe "Gradient Release Control" an Bord. Das mit der Bergabfahrhilfe HDC vernetzte System sorgt beim Lösen der Bremse an einem extrem steilen Hang für einen progressiven Abbau des Bremsdrucks - das bedeutet, die Bremse wird nicht schlagartig entriegelt, sobald der Fahrer den Fuß vom Bremspedal nimmt, sondern den Umständen entsprechend progressiv.

Räder und Reifen

Für den Freelander hält Land Rover eine Vielzahl von rollwiderstandsreduzierten Reifen und Rädern mit 16 bis 18 Zoll Durchmesser bereit, die allesamt perfekt auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten abgestimmt sind. Sämtliche Räder werden aus Aluminium-Niederdruckguss gefertigt und besitzen eine größere Felgenbreite als üblich.

Hohe Zugkraft

Die kraftvollen Motoren, die hochfeste Karosserie und der Vierradantrieb prädestinieren den Freelander geradezu als ideales Zugfahrzeug. Alle Modellvarianten dürfen denn auch bis zu zwei Tonnen gebremste Anhängelast an den Haken nehmen - mehr als das Leergewicht des Freelander. Dies ist ideal für alle Transportaufgaben mit Pferdeanhängern, Booten oder Caravans.

Sicherheitsausstattung

Die Liste der aktiven Sicherheitsmerkmale des Freelander ist lang. So lassen das exakte Handling, die standfesten Bremsen oder der hoch entwickelte Vierradantrieb den Piloten viele Gefahren souverän meistern. Die erhöhte "Command View"-Sitzposition verschafft ihm außerdem einen hervorragenden Überblick über das Geschehen auf der Straße oder im Gelände.

Aufseiten der passiven Sicherheit glänzt der Freelander mit seiner extrem steifen Monocoque-Karosserie samt eingebauter Sicherheitszelle. Während an Front und Heck exakt definierte Knautschzonen bei einer Kollision reichlich Energie aufnehmen, sind die Passagiere auch bei einem seitlichen Aufprall bestmöglich geschützt, zum Beispiel dank der Türstreben aus ultra-hochfestem Stahl, der massiven Schweller oder der hohen Sitzposition. Zu den weiteren konstruktiven Sicherheitsmerkmalen zählen die Wankneigungskontrolle RSC und der hochfeste Armaturenbrettträger, der ein Vordringen der A-Säulen hemmt.

Neben Gurtstraffern an den vorderen Plätzen stehen im Freelander insgesamt sieben Airbags bereit: In Ergänzung zu Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags schützen über die gesamte Innenraumlänge aus dem Dach ausfahrende Windowbags zusätzlich die Köpfe der Passagiere. Als siebter Luftsack bewahrt ein Knieairbag den Piloten vor Verletzungen durch die Lenksäule.

Aber auch an den Schutz der Fußgänger wurde bei der Entwicklung gedacht. So befindet sich zwischen Motorhaube und der darunter liegenden Mechanik in allen wichtigen Bereichen ein 70 bis 90 mm großer Zwischenraum als Polster. Weiterhin dient die hohe Energieabsorptionsfähigkeit der Haube selbst ebenfalls der Fußgängersicherheit.

Innenraum und Ausstattung

Die Passagierkabine des Freelander erinnert im Hinblick auf Qualität, Verarbeitung und Hochwertigkeit der Materialien an eine Premiumlimousine. Der Innenraum des kompakten Offroaders ist komfortabel und attraktiv, großzügig und reichhaltig ausgestattet.

Obschon der Freelander bei den Karosserieabmessungen betont kompakt ausgefallen ist, rangiert er in puncto Raumangebot und Raumnutzung in einer deutlich höheren Klasse. Weitere Pluspunkte sind seine Innenraumhöhe sowie die großen Türen, die den Ein- und Ausstieg wesentlich einfacher machen.

Die üppig bemessene Verglasung eröffnet Fahrer und Passagieren eine hervorragende Rundumsicht, wobei vor allem die Front- und Seitenscheiben besonders weit heruntergezogen sind. Auf Wunsch ist daneben ein Panoramaglasdach erhältlich, das das Gefühl von Größe und Luftigkeit nochmals ausbaut.

Wichtige Merkmale des Innenraumdesigns sind außerdem die klaren architektonischen Linien in vertikaler und horizontaler Richtung, die in ähnlicher Form den Range Rover, den Range Rover Sport und den Discovery auszeichnen.

Klar und übersichtlich die Instrumentierung: Die runden, mit einem Metallicring eingefassten Analoganzeigen sind dabei in einer leicht ablesbaren Gruppe direkt vor dem Fahrer zusammengefasst.

Während der obere Teil des Armaturenbretts eine angenehm weiche Oberfläche aufweist, verstärken die exakten und verwechslungssicheren Schalter ebenfalls den Premiumcharakter. Häufiger genutzte Bedienungselemente wie die Luftauslässe sind bequem erreichbar und mit einer griffgünstigen Beschichtung versehen. Ebenfalls Hochwertigkeit verströmen Polster und Teppiche - abgerundet durch Einlagen im Metallic- und Holzdekor.

"Command View" und "Theaterbestuhlung"

"Command View" nennt Land Rover die souveräne, erhöhte Sitzposition, die alle Modelle des Geländewagenspezialisten auszeichnet. Auch der Freelander macht hier selbstverständlich keine Ausnahme: Der Pilot hat von seinem Platz einen hervorragenden Überblick und erkennt mögliche Gefahren schneller. Dabei ist der Fahrersitz nicht nur souveräner als in normalen Pkw, sondern auch höher als in manchen Offroadern.

Kommt "Command View" vorrangig dem Piloten zugute, so profitieren die Passagiere im Fond von der "Theaterbestuhlung". Wie in einem Theater oder Stadion sind die hinteren Sitze des Freelander etwas höher angebracht als die vorderen Plätze, was die Sicht deutlich vereinfacht.

Die Sitze selbst bieten Oberschenkeln und Rücken hervorragende Unterstützung, während die breit ausgeformten Polster guten Seitenhalt gewährleisten. Die aufrechte Anordnung der Sitze bürgt für eine komfortable Sitzposition und eröffnet zudem großzügige Beinfreiheit.

In der zweiten Reihe finden drei normal große Erwachsene bequem Platz. Die Ausstattung der Rückbank umfasst in der HSE-Lederausstattung eine optionale Mittelarmlehne sowie in allen Versionen die Möglichkeit, die Sitze asymmetrisch geteilt umzuklappen und so eine große, ebene Ladefläche zu schaffen.

Zahlreiche Ablagen nehmen im Freelander-Innenraum die großen und kleinen Dinge des Autoalltags auf: ein doppelter Getränkehalter in der Mittelkonsole, ein geräumiges Handschuhfach, breite und tiefe Kartentaschen in den Vordertüren samt Getränkehalter für 1-Liter-Flaschen sowie Kartentaschen an den Rückseiten der Vordersitze.

Im Heck des Freelander lässt sich reichlich Gepäck oder Sportausrüstung verstauen - von Fahrrädern bis Golftaschen. Besonders praktisch ist zudem der drehbare, beidseitig nutzbare Kofferraumboden mit Teppich auf der einen und einer Wasser abweisenden Oberfläche auf der anderen Seite.

Bei aufrecht stehenden Rücksitzen fasst der Kofferraum des Freelander bereits eindrucksvolle 755 Liter. Durch Umlegen der Rückbank lässt sich dieses Volumen noch einmal bis auf maximal 1670 Liter steigern. Außerdem hat Land Rover großen Wert darauf gelegt, dass dieses Volumen extrem flexibel nutzbar ist. Dank des vergleichsweise hohen Kofferraumbodens müssen sich die Freelander-Benutzer beim Ein- und Ausladen fernerhin nicht so weit bücken wie bei normalen Pkw.

Umfangreiche Serienausstattung

Bei der Ausstattung haben Freelander-Kunden die Wahl zwischen den vier Stufen E, S, SE und HSE. Bereits das Basismodell Freelander TD4_e E verfügt über eine umfangreiche Serienausstattung, unter anderem mit Klima- und Alarmanlage, CD-Spieler, elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, MP3-Anschluss oder Leichtmetallfelgen.

Die S-Varianten fügen diesem Ausstattungsumfang weitere interessante Seriendetails hinzu, etwa Geschwindigkeitsregelung, Zweizonen-Klimaautomatik, elektrisch einklappbare Außenspiegel, Regen- und Fahrlichtsensoren, Nebelscheinwerfer und das "Terrain Response™"-System. Der Freelander in SE-Ausführung bietet zusätzlich unter anderem ein Alpine-Audiosystem mit neun Lautsprechern und Kopfhöreranschlüssen im Fond, die Einparkhilfe "Park Distance Control" vorn und hinten, ein Armaturenbrett-Dekor in Metallic-Optik sowie Leder-Acantara-Sitze mit sechs- bzw. vierfach elektrisch verstellbarem Fahrer- und Beifahrersitz.

Das Nonplusultra innerhalb des Freelander-Programms stellen die HSE-Topmodelle dar. Sie bringen serienmäßig praktisch alles mit, was das Fahren im Freelander zum luxuriösen Vergnügen macht: zum Beispiel ein Alpine-Audiosystem mit Sechfach-CD-Wechsler, Ledersitze mit Armlehnen vorn und hinten sowie Lederlenkrad, Memory-Paket für Fahrersitz und Außenspiegel, DVD-Navigationssystem, Holzoptikdekor am Armaturenbrett sowie Bi-Xenon-Scheinwerfer oder 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit sechs Doppelspeichen.

Wer darüber hinaus den Wunsch nach noch mehr Ausstattung oder Individualität verspürt, für den hält Land Rover weitere Options- und Zusatz-Ausstattungsmerkmale bereit, wie Telefonsystem mit Bluetooth-Option, eine beheizte Frontscheibe, adaptive Scheinwerfer oder einen kraftstoffbetriebenen Zuheizer - und selbstverständlich professionelle Ausrüstung für den harten Offroad-Einsatz.

Garantien und Service

Wie allen Neufahrzeugen gibt Land Rover auch dem aktuellen Freelander ein umfangreiches Garantie- und Servicepaket mit auf den Weg. Dies umfasst eine Fahrzeuggarantie über drei Jahre bzw. 100 000 Kilometer Laufleistung, eine dreijährige Garantie ohne Kilometerbegrenzung auf den Lack und eine Sechs-Jahres-Garantie gegen Durchrosten. Darüber hinaus schützt den Land Rover-Fahrer drei Jahre lang in ganz Europa eine Mobilitätsgarantie. Als weitere Option halten die deutschen Vertragshändler den Premium-Plus-Service bereit: Dabei können die Inspektions- und Wartungsarbeiten bereits beim Neuwagenkauf als Drei- bzw. Fünf-Jahres-Paket gegen eine fixe Einmalzahlung erworben oder in die monatlichen Finanzierungs- bzw. Leasingraten integriert werden.

Quelle: Land Rover
 
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