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Mittwoch, den 11. Mai 2005 um 15:41 Uhr

Geländenavigation und "Venture Cam": Im Range Rover alles im Blick

Weltneuheit: Drahtlose Mini-Videokamera an Bord

Schwalbach, April 2005 – Absolute Souveränität ist eines der Markenzeichen des Range Rover. Damit der Pilot des luxuriösen Offroaders in jeder Situation souverän den Überblick behalten kann, besitzt das Land Rover-Topmodell zwei interessante Technikdetails: ein Navigationssystem für den Straßen- und Geländeeinsatz sowie – als Weltneuheit – die drahtlose Mini-Videokamera "VentureCam".

Beide hilfreichen Merkmale zählen im Range Rover Vogue und Supercharged zur Serienausstattung, in den übrigen Modellvarianten sind sie auf Wunsch erhältlich.

Der Range Rover 2006 verfügt über ein hoch entwickeltes DVD-Satelliten-Navigationssystem, das sowohl auf der Straße wie auch off-road sicher den Weg weist. Die Navigation wird dabei – wie die gesamte Kommunikationstechnik – über das Steuermodul mit Sieben-Zoll-Farbdisplay in der Mittelkonsole bedient. Zwei Drehregler und zehn Tasten dienen zur Steuerung der Hauptfunktionen, alles andere erledigt der Fahrer per Fingerdruck auf dem berührungssensitiven Display. Außerdem lässt sich das Navigationssystem auch durch Sprachbefehle steuern.

Die Straßennavigation leitet mithilfe einer im Kofferraum untergebrachten DVD durch ganz Europa und hat dabei auch viele Sonderziele gespeichert. Die Erfassung von Zielort und -straße erfolgt problemlos – entweder per Listenauswahl oder durch Eingabe der Postleitzahl. Im Geländeeinsatz können die Ziele außerdem mit geografischen Koordinaten, Offroad-Speicherpunkten oder der Peilung der eigenen Position erfasst werden.

Nach der zügigen Routenberechnung bietet der elektronische Kopilot beim Straßeneinsatz drei verschiedene Strecken zur Auswahl an, die beim Fahren zwei- oder dreidimensional auf der Karte dargestellt werden können. Sollte der Kraftstoffvorrat für die gewählte Strecke nicht reichen, gibt das System vor dem Start eine Treibstoffwarnung – gehen unterwegs Benzin oder Diesel zur Neige, erscheinen auf dem Bildschirm automatisch alle in der Nähe liegenden Tankstellen.

Beim Gelände-Navigationsmodus sieht der Fahrer auf dem Display unter anderem einen Kompass mit der eingeschlagenen Fahrtrichtung. In vier Intervallen – alle 100 bis 800 Meter – können Spurmarkierungen gesetzt werden. Routen im Gelände können dabei aus bis zu 35 Etappenzielen bestehen. Sämtlichen Daten lassen sich selbstverständlich speichern und für die Rückfahrt durchs Gelände nutzen. Ebenfalls auf dem Display angezeigt werden die Daten des Offroad-Informationssystems, wie die Ausrichtung der Räder und deren Ein- und Ausfederwege.

Gerade im Offroad-Einsatz und im Anhängebetrieb bewährt sich auch die "VentureCam" des Range Rover, die Land Rover als erster Hersteller überhaupt anbietet. Die schnurlose und ferngesteuerte, sehr robuste und wasserdichte Minikamera in der Größe eines Mobiltelefons ist in einer Ladeschale auf der Beifahrerseite des Armaturenbretts untergebracht und überträgt ihre Bilder auf den Touchscreen.

Mit der "VentureCam" können zum Beispiel sowohl die Rücksitze oder der Innenraum eines Anhängers als auch die Umgebung des Fahrzeugs überwacht werden – etwa die Anhängekupplung oder beim Geländeeinsatz Bodenfreiheit und Radverschränkung. So erleichtert die Kamera beispielsweise das Rückwartsfahren mit einem Anhänger oder zeigt schwierige Fahrmanöver aus einer zweiten Perspektive. Befestigt wird die "VentureCam" dabei mit einem Saugnapfhalter oder einem Klettverschlussband.

Die Übertragung der "VentureCam"-Bilder erfolgt schnurlos bis zu einer Distanz von 25 Metern auf das Display am Armaturenbrett. Das System erlaubt den Anschluss von maximal 16 Kameras bei einer gleichzeitigen Anzeige von vier Kamerabildern.

Quelle: Land Rover

 
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