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Samstag, den 01. Januar 2011 um 21:46 Uhr

Designstudie von Land Rover: Der Range Rover Stormer

Mit dem

Range Stormer

präsentiert Land Rover die Studie eines leistungsstarken „Sports Tourer“-SUV. Der

Range Stormer

zeichnet nicht nur eine künftige Richtung des

Land-Rover

-Designs vor, er ist auch ein neuer anschaulicher Beleg für die Innovationskraft der Traditionsmarke auf dem Gebiet neuer Technologien.

  • Darüber hinaus erlaubt der Range Stormer als erste Land-Rover-Studie einen Ausblick auf ein künftiges Serienmodell, mit dem das Unternehmen in ein neues Marktsegment vorstoßen will. Dieses Modell wird dabei die bestehenden Modellreihen

    Range Rover

    ,

    Discovery

    ,

    Freelander

    und

    Defender

    ergänzen.

  • „Mit seinem V8-Kompressormotor gibt der Range Stormer einen Vorgeschmack auf unser geplantes Debüt im boomenden Segment der sportlichen und leistungsstarken SUVs,“ erläutert Matthew Taylor,

    Land-Rover

    - Managing Director. „Im kommenden Serienmodell werden sich viele der stilistischen und technischen Innovationen dieser Studie wiederfinden.“

  • Matthew Taylor weiter: „Der Range Stormer ist ein markantes und modernes Hightech-Fahrzeug, das die Eigenschaften eines sportlichen Pkw mit der für Land Rover typischen uneingeschränkten Geländetauglichkeit verbindet. Diese Bandbreite an Fähigkeiten ist eine seiner großen Stärken.“

  • Zu den Technikinnovationen der Studie gehört eine komplett neue Plattform, auf der künftige höherklassige Land-Rover-Modelle basieren werden. Diese moderne, von Land Rover entwickelte Plattform bildet auch die Grundlage des vom Range Stormer inspirierten Serienmodells.

  • Ebenfalls neu ist das „Terrain Response”-System: Diese intelligente und einfach zu bedienende Innovation aus dem Hause Land Rover gewährleistet sowohl auf der Straße als auch im Gelände hervorragende Fahreigenschaften. Es optimiert je nach Beschaffenheit des Untergrunds die komplette Abstimmung, inklusive Fahrwerk, Antrieb, Motorleistung und Traktionskontrolle. Der Fahrer braucht lediglich aus den sechs „Terrain Response“-Modi den Passenden auszuwählen – von „Dynamic“ für schnelle Autobahnfahrt, bis „Deep ruts“ („tiefe Rinnen“) für extrem schwieriges Gelände.

  • Matthew Taylor: „Ich kann versprechen, dass wir in unseren künftigen Modellen noch mehr innovative Technologien integrieren werden. Dabei wird es sich um Lösungen wie, Terrain Response‘ handeln, die das Fahren einfacher machen. Der Pilot gibt die Bedingungen vor, und der Wagen hilft, sie zu bewältigen.“
  • Athletisches und modernes Design

  • Das Design des Range Stormer setzt in puncto Sportlichkeit neue Maßstäbe für die Marke Land Rover.

  • Land-Rover-Director Design Geoff Upex: „Unsere Herausforderung bestand darin, die charakteristischen Land-Rover -Designattribute in ein Modell mit leistungsstarkem und athletischem Auftritt zu transportieren. Obwohl das Design zweifellos provokant ist, handelt es sich beim Range Stormer unverkennbar um einen echten Land Rover“.

  • Geoff Upex fährt fort: „Klassische Elemente des Land-Rover-Designs springen auch hier sofort ins Auge, wie die konturierte Motorhaube mit ihren betonten Kanten, das abgesetzte Dach, die gerade Gürtellinie oder der kurze vordere Überhang. Man erkennt auf den ersten Blick, dass man einen Land Rover vor sich hat.“

  • Die schlanken Säulen des Aufbaus erleichtern die Rundumsicht – auch dies ist typisch Land Rover. Zudem verleiht das Glasdach der Kabine eine Atmosphäre von luftiger Offenheit. Zu den weniger traditionellen Designelementen gehören neben der niedrigen Dachlinie und der „Power Bulge" genannten Hutze in der Motorhaube die riesigen 22-Zoll-Leichtmetall-Schmiederäder.

  • Das Design bietet eine Fülle interessanter und praktischer Details. Zum Beispiel die zweigeteilten Seitentüren: Während die obere Hälfte nach oben und vorn schwingt, klappt der untere Teil nach unten und wird so zur Einstiegshilfe. Das Ganze vollzieht sich komfortabel mithilfe eines Elektroantriebs.

  • Ähnlich konstruiert ist die ebenfalls zweiteilige Hecktür. Auch hier klappt ein Elektroantrieb den oberen Teil himmelwärts und versenkt die untere Hälfte für einen leichteren Zugang zum Ladeabteil unter den Stoßfänger. Der Kofferraumboden hebt und senkt sich elektrisch und schafft so zusätzlichen Stauraum. Zudem sind spezielle Ledertaschen für „Sie“ und „Ihn“ geschickt in die Seitenwände integriert.

  • Der „crushed ice"-Look der Scheinwerfer-Streuscheiben des Range Stormer erinnert an zerstoßenes Eis. Die dahinter platzierten Bi-Xenon-Lampen erzeugen eine optimale Streuung des Fahrlichts. Die Scheinwerfer folgen zudem den Lenkbewegungen, sodass der Fahrer gleichsam um die Kurve „sehen" kann. Zur besseren Ausleuchtung der Fahrbahn werden bei einem entsprechenden Lenkeinschlag zusätzlich seitliche LEDs aktiviert.

  • Die Optik des Interieurs ist insgesamt sehr funktionell – es ist bewusst schlicht und klar gehalten. Armaturenbrett und Mittelkonsole zeigen eine zu den Passagieren hin geschwungene Form und erzeugen so ein sportliches, „einhüllendes“ Ambiente. Gleichzeitig bleibt dank der großen Glasflächen und der hohen Sitzposition das souveräne „Command Driving“-Fahrerlebnis gewahrt.

  • Die vier Einzelsitze mit einer markant neuen Optik besitzen Bezüge aus dunkelbraunem Sattelleder, die im Stück aus einer einzigen Haut gefertigt wurden.

  • Design Director Geoff Upex: „Das Sattelleder sieht nicht nur fantastisch aus, es ist auch sehr strapazierfähig. Das ist typisch Land Rover: Schließlich sind unsere Autos für ihre Robustheit und Langlebigkeit bekannt.“

  • Neben Aluminium dominieren in der Kabine Naturmaterialien, wie Leder und Eichenholz. So sind Armaturenbrett und Mittelkonsole oben ebenfalls mit dem dunklen Sattelleder der Sitze bezogen, während Leder in einem Elfenbeinton auf der unteren Partie des Armaturenbretts, den Türinnenseiten und dem Dachhimmel dazu einen optischer Kontrast bildet. Selbst der Kabinenboden weist einen Bezug aus weichem genarbtem Leder auf.

  • Ein weiteres markantes Element des Innenraumdesigns sind die Sitzrahmen, die ebenso wie viele Schalter aus Aluminium bestehen. Andere Bedienelemente wiederum sind in Leder gefasst. Die Instrumente verfügen über Hintergrundbeleuchtung und Aluminiumzifferblätter. Eine interessante Neuheit ist die Tankuhr, bei der anstelle einer Nadel eine Flüssigkeitssäule den Kraftstoffvorrat anzeigt.

  • Für Information und Unterhaltung sorgen insgesamt drei DVD-Bildschirme – zwei im Fond und einer am Armaturenbrett, der bei Nichtgebrauch weggeklappt werden kann.

  • „Das Interieur des Range Stormer ist betont einfach gehalten“, erläutert Geoff Upex. „Es ist dabei sehr modern und besitzt deutliche Anklänge an die klar gegliederte Optik des

    Range Rover

    . Gleichzeitig ist die Kabine eher wie ein Kokon auf die Passagiere zugeschnitten, was unserer Meinung nach sehr gut zu diesem sportlichen Modell passt."
  • Innovative Technik

  • Im Range Stormer stellt Land Rover zahlreiche technische Neuerungen vor, die nach und nach in künftigen Serienmodellen Eingang finden werden.

  • So ermöglicht das Concept Car einen Ausblick auf die neue Land-Rover-Plattform, auf der sowohl das auf dem Range Stormer basierende Serienmodell als auch weitere künftige Modelle aufbauen werden. Die Plattform verbindet die Steifigkeit und Stabilität eines Monocoques mit den Vorzügen und der Flexibilität eines Rahmenchassis.

  • „Diese neue Plattform ist sehr innovativ,“ erklärt Matthew Taylor. „Sie ist hochmodern und bietet hohe Sicherheit, Stabilität und Flexibilität. Darüber hinaus bildet sie die Grundlage für viel Komfort auf der Straße und sicheres Vorwärtskommen im Gelände.“

  • Das mit höhenverstellbarer Luftfederung und Einzelradaufhängung bestückte Fahrwerk garantiert ein exaktes, agiles Handling, gepaart mit hoher Flexibilität off the road. Außerdem erleichtert die Höhenverstellung den Ein- und Ausstieg.

  • Eine weitere wichtige Innovation des Land-Rover-Entwicklungszentrums im englischen Gaydon ist „Terrain Response“. Das System optimiert Fahrverhalten und -eigenschaften für jede Art von Straße und Gelände – durch die Anpassung der kompletten Fahrzeugabstimmung.

Im Range Stormer kann der Pilot an einem Aluminium-Drehschalter aus sechs „Terrain Response“-Modi den jeweils passenden wählen:

  • „Dynamic“ – für schnelle Autobahnfahrt oder kurvige Landstraßen,
  • „Normal“ für den Alltagsbetrieb,
  • „Gras/Schotter/Schnee“ für rutschige Untergründe,
  • „Sand“,
  • „Deep ruts“ für tiefe Rinnen im Gelände
  • und „Rocks“ für felsigen Untergrund.

  • „Terrain Response“ überwacht und steuert alle wesentlichen Komponenten des Fahrzeugs: Motor einschließlich der Motorkennfelder, Getriebe, Niveau und Härte der Luftfederung, Antriebsstrang einschließlich der Differenziale, Dynamische Stabilitätskontrolle und Bergabfahrkontrolle sowie ABS und elektronische Bremskraftverteilung. Die hoch entwickelte Steuerelektronik wählt dabei jeweils die für das zu bewältigende Terrain optimalen Programme aus.

  • Matthew Taylor: „,Terrain Response‘ ist eine Technologie, die das Fahren einfacher und nicht etwa komplizierter macht. Sie repräsentiert zudem einen gewaltigen Fortschritt bei der Optimierung des Fahrverhaltens auf der Straße und im Gelände. Der Modus ,Dynamic‘ unterstreicht beispielsweise den Charakter des Range Stormer als sportliches und leistungsstarkes Fahrzeug. Ganz wichtig ist aber: Der Pilot behält in allen Programmen stets die Kontrolle“.

  • Passend zu einem sportlichen und leistungsstarken SUV, ist die Studie mit einem kraftvollen Kompressor-V8 motorisiert. Es handelt sich dabei um eine adaptierte und gründlich modifizierte Version des bewährten Jaguar-Aggregats, das die sportlichen XJR- und XKR- Modellen antreibt. Land Rover hat das Triebwerk für die besonderen Anforderungen im Range Stormer überarbeitet. Im Vordergrund standen dabei die Anpassung der Leistungs- und Drehmomentcharakteristik, Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Laufs bei starker Horizontal- und Vertikalneigung sowie zusätzliche Abdichtungen, um das sichere Durchwaten von Wasserpassagen zu gewährleisten.

  • Die Motorleistung wird von einer weich schaltenden, elektronisch gesteuerten Sechsgangautomatik auf alle vier Räder verteilt. Wie alle Land Rover verfügt selbstverständlich auch der Range Stormer über permanenten Allradantrieb und eine – elektronisch zuschaltbare – Geländeuntersetzung für besonders schwieriges Terrain.

Quelle: Land Rover
 
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